Die Familie Götz, Kiesbaggerei
Den älteren Bürgern ist sicherlich noch die Kiesbaggerei Götz in guter Erinnerung, die nach der „Flößerzeit“, insbesondere in den 30/40/50iger Jahren von Martin Götz (er übernahm diese von Vater Karl Götz, einem Flößer aus dem Frankenwald, der sich in Schwürbitz ansiedelte), später von dessen Sohn Georg Götz (später Familien Götz und Strenglein) bis in die 60iger geführt wurde. Die Familien Götz mussten damals am Main schwer arbeiten. Es gab zunächst noch keine Bagger, der Kies wurde geschaufelt, bzw. mit Kuhfuhrwerk aus dem Main gezogen, ebenso aus den Kähnen geschaufelt. Erst später kamen Flussbagger, Wasserkähne zum Transport und Bagger zum aus- und einschaufeln hinzu. Der starke LKW-Verkehr (damals auch die „Kieskutscher“ genannt, die sich mit ihren schweren Büssing, Krupp, Henschel, Hanomag, Borgward, Magirus, MAN und Mercedes-Benz Lastwagen durch die Ortschaft Schwürbitz bewegten), besonders in den 50iger und 60iger Jahren, dürfte noch vielen älteren Schwürbitzern in guter Erinnerung sein, als es galt, Kies vom Schwürbitzer Main bzw. von der Kiesbaggerei Götz zu beziehen.
Alte Fotos (von Familie Götz, insbesondere Altbürgermeister Karl Götz, Sohn Manfred Götz, sowie Enkelsohn Dr. Timo Kohles dem Gemeindearchiv Michelau bzw. der Vereinsgemeinschaft „Förderung Kulturgut Schwürbitz am Main zur Verfügung gestellt) bezeugen die alte Zeit.
Bericht: hh

Carl Götz, ein alter Flößer aus dem Frankenwald, siedelte sich in Schwürbitz an. Er betrieb dann eine Sandschöpferei und Kiesbaggerei. Die Kiesbaggerei wurde dann von Sohn Martin, dann dessen Sohn Georg Georg Götz (Vater von Albürgermeister Karl Götz) weiter geführt, später von Schwiegersohn Herbert Strenglein).

Martin Götz führte bis in den 50iger Jahren (Bereich heutiges Anwesen Annelinde Rußwurm) neben seiner Kiesbaggerei auch einen Handel mit Brennstoffholz.

Das altes "Götzn- Haus", Bereich heute Familie Rußwurm.

Alter Henschel Kieslaster von Georg Götz (Fahrer Schwiegersohn Georg Wagner). Eine Aufnahme von Horst Habermann, 1963.

Arbeiter der Fa. Beck, Sonnefeld.

Georg Götz, Kiesbaggereiinhaber ist stolz auf seinen ersten Mercedes.

Historisches Foto von der Kiesbaggerei Georg Götz, Schwürbitz, Ende 50iger Jahre. Im Kieskahn Inhaber Georg Götz mit Schaufel sowie zwei Mitarbeitern, im Bagger Schwiegersohn Herbert Strenglein. Soeben wird Kies aus dem Kahn aufs Förderband zum Beladen der Kies-LKW`s geladen.

Foto aus den 40iger Jahren mit Martin Götz, Inhaber der Kiesbaggerei Götz, Schwürbitz, am Main, wo täglich schwere Arbeit angesagt war.

Foto eines Flußbagger mit Kieskahn der Kiesbaggerei Georg Götz, Schwürbitz, in Höhe des Fußballplatzes Schwürbitz aus den 60iger Jahren.

Schwimmbagger mit Kieskahn der Kiesbaggerei Götz. Im Hintergrund der Fußballplatz und Clubheim des FC Schwürbitz Anfangs der 60er Jahre.

Schwere Arbeit am Schwimmbagger, im Main von Schwürbitz, vorne Georg Götz, hinten Tochter Manfreda Strenglein, geborene Götz.

Ein alter Kieslaster der Fa. Beck, Sonnefeld bei Kiesabholung in Schwürbitz. Rechts Georg Götz, Gründungsvorsitzender der Schwürbitzer CSU, links daneben dessen Martin Götz, Mitglied des ersten Schwürbitzer Nachkriegsgemeinderates.
Die Fotos wurden von der Familie Götz bereitgestellt, Repro Horst Habermann.