"Ringsdichrüm": Das Ratschen zu den Kartagen in Lettenreuth
Unsere Heimat

In der Pfarrei St. Laurentius Lettenreuth wird während der Kartage noch ein alter Brauch gepflegt. Das Ratschen ist ein alter Brauch, der schon in einem 1482 in Coburg geschriebenen Buch erwähnt wird. Auch in Sebastian Francks „Weltbuch“ aus dem Jahr 1534 heißt es: „Da fährt man mit einem klopfenden Karren und vielen Tafeln in der Stadt herum und rufen das Volk in die Kirche zur Passion.“
Nachdem zwischen dem Gründonnerstag und der Osternacht die Glocken verstummen, ziehen die Ministranten mit Geknatter der Ratschen durch die Ortschaft, um das jeweilige Geläute bzw. die Gottesdienste anzukündigen. Somit wird für den Gemeindebereich Michelau noch in Lettenreuth diese alte Tradition aufrechterhalten.
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