Schwürbitz tut Gutes:

Alfred Witzgall renoviert das Schwürbitzer Bushäusla (Mai, 2009)

Nachdem das Schwürbitzer „Bushaltehäuschen“, welches dem Baustil  der in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen evangelischen Kirche und ehemaligen evangelischen Schule ähnelt, einer dringenden Renovierung bedurfte, fasste sich kurzerhand Alfred Witzgall ein Herz, tätig zu werden. Ganz allein in Eigenregie war er damit einige Tage  bzw.  Wochen beschäftigt, die Hölzer der Schulbushaltestelle fachmännisch zu säubern, um dann eine „Holzölschutzfarbe“ aufzutragen (wie sie vom Denkmalschutz vorgeschrieben wird). Als Liebhaber alter Fränkischer Gebäude, die er selbst bei sich zu Hause mit viel Geduld innen und außen herrichtet, machte dies Alfred Witzgall ganz auf seine eigenen Kosten. Er griff dabei den Appell von Ersten Bürgermeister Helmut Fischer auf, der in der letzten Bürgerversammlung unter anderem die Bürger ermunterte, bei kleineren Baustellen (und wenn es das Zurückschneiden eines in die Fahrbahn ragenden Astes oder Strauches ist) selbst Hand anzulegen.   Für diese Aktion erhielt Witzgall bereits viel Lob aus der Bevölkerung. Die Bushaltestelle ließ die frühere Gemeinde Schwürbitz in den 70iger Jahren durch Architekt Herbert Fischer, Schwürbitz, errichten. Der bereits verstorbene Schwürbitzer Architekt legte damals besonders viel Wert darauf, dass die Bushaltestelle dem Baustil von Evangelischer Kirche, Wegkapelle und Schule mit roten Fränkischen Dächern angepasst wurde, so erinnerte sich Chronist  Horst Habermann (damals noch Gemeinde Schwürbitz) von der Vereinsgemeinschaft „Förderung Kulturgut Schwürbitz am Main. Alfred Witzgall installierte sogar neben dem Abfallkorb einen Aschenbecher. Nun erstrahlt die Bushaltestelle in neuem Glanz.

Text & Fotos: Horst Habermann

 

Kommentar von Alfred Witzgall:

"Zuviel der Ehr
ich muss mich wehr
ich hou die Hüddn blous ogemould
die Farb hodd die Gemaa bezould"

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