Schwürbitz tut Gutes:
"Helfen macht Spaß", Blaskapelle Schwürbitz

Adventskonzert in Ludwag & Schwürbitz
Die Blaskapelle Schwürbitz lässt ihr 50-jähriges Jubiläumsjahr mit feierlichen Konzerten ausklingen. Das erste Konzert fand am vergangenen Sonntag in Ludwag, dem Geburtsort von Blaskapellengründer Pankraz Bäuerlein, statt. Die geräumige Kirche von Ludwag war voll besetzt und das abwechslungsreiche Programm wurde immer wieder mit reichlich Befall belohnt.
Begeisterung auch in der voll besetzten Herz-Jesu-Kirche in Schwürbitz einen Tag vor Heilig Abend. Zu Beginn erklang das Musikstück „Festival Fanfare“ und dieses bildete zugleich den stimmungsvollen Auftakt des Konzertes. Kaplan Martin Ninaparampil begrüßte die vielen Gäste und freute sich über das Engagement der Blaskapelle. Er stellte eine Verbindung her zum nächsten Musikstück „Highland Cathedral“ und der Schwürbitzer Kirche, die auch der Dom vom Maintal genannt wird. Eindrucksvoll brachten dann die gut 30 Musikerinnen und Musiker das angekündigte Musikstück zum Vortrag. Der erste Vorsitzende der Kapelle Oswald Bauer begrüßte anschließend die Besucher. Er dankte für den Besuch und verwieß auf das 50-jährige Jubiläum der Kapelle, welches in diesem Jahr würdig gefeiert wurde. Oswald Bauer bedankte sich nochmals bei den vielen Helfern, ohne die ein solches Fest nicht möglich gewesen wäre. Er übergab das Wort an Redakteur Till Meyer, der die Aktion „Helfen macht Spaß“ ins Leben gerufen hat. Die freiwilligen Spenden des Abends sollten dieser Aktion zu gute kommen. Till Mayer umriss in seinem Grußwort den Zweck der Initiative und führte aus, dass mit Hilfe der Aktion bereits über 1500 Menschen, vornehmlich im Landkreis Lichtenfels, geholfen werden konnte. Über 100.000,-- Euro wurden bisher gesammelt und an die richtigen Adressen weiter geleitet, so Mayer. Oswald Bauer versprach die Spenden während der Generalversammlung am 11.01.08 zu übergeben und dankte Till Mayer für die Aktion. „One Moment in Time“ hieß das nächste, stimmungsvolle Musikstück und vor „Transeamus usque Bethlehem“ hieß Dirigent Oswald Kremer die Zuhörer willkommen und brachte eine kurze Weihnachtsgeschichte vor.Bei „Einsamer Hirte“ und „Morgens um Sieben...“ von James Last wurde die Stimmung sehr anrührend und so mancher schloss die Augen um die wunderbare Musik, gepaart mit der herrlichen Akustik der großen Kirche zu genießen. Zwischen den nächsten Musikstücken verlaß Madeleine Hertha eine dreiteilige Weihnachtsgeschichte, welche die Besucher zusätzlich bewegte. Mit viel Sorgfalt waren die nächsten Musiktitel ausgewählt und gerne lauschte man den bewegenden Klängen der Stücke „My Way“, „The Power of Love“ und „I will follow him“. Zur Alpenserenade postierten sich die Solisten Martin Gmell und Norbert Hertha im hinteren Bereich der Kirche und das Klangerlebnis durch Kapelle und Solotrompeten war perfekt. Oswald Kremer dankte vor dem letzten Stück den Besuchern, der Kirchenverwaltung und der Bäckerei Sünkel, die es ermöglichte, dass die Jugendabteilung Plätzchen backen konnte. Zu eben diesen Plätzchen mit Glühwein luden die Jugendlichen des Vereins auf dem Kirchenvorplatz nach dem Konzert ein und als die vielen Besucher die Kirche verließen schneite es herrlich und die Weihnachtsstimmung war perfekt. Beim letzten Stück „Macht hoch die Tür“ durften die Zuhörer mitsingen und als Zugabe brachte die Blaskapelle „My little Lord“ in eindrucksvoller Manier. Stehend Beifall klatschten die vielen Gäste und man freute sich allgemein über den wunderschönen Adventsabend, mit dem die Blaskapelle Schwürbitz ihr 50-jähriges Bestehen ausklingen ließ.
Text: Stefan Motschenbacher
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