Das Schubertshaus

Um 1670 entstand dicht am Dorfbrunnen ein Fachwerkhaus mit reichen Zierformen, welches sich hochadelig künsbergische Lehensschultheiß Hanns Erhard Schubert erbauen ließ. "Das Schubertshaus", aus dem im Laufe der Zeiten fünf Schultheißen


hervorgingen, ist mit seinen harmonisch gefügten Gebälkfiguren, seinen sanft geschwungenen Andreaskreuzen, seinen prächtigen Sternmustern eine Sehenswürdigkeit und ein Schmuckstück des Dorfes. Es war gewiß eines der Erstlingswerke des Schwürbitzer Hanns Rühr, jenes Zimmer- und Drechslermeisters, der zwei Jahrzehnte später zusammen mit anderen Fachleuten das im 30-jährigen Krieg niedergebrannte Marktzeulner Rathaus neu errichtete. Dieses Kommunwirtshaus schloß 1975 seine Pforten und war bis dahin in Besitz dieser Familie gewesen.
