Als die Michelauer Str. in Lindenstrasse umbenannt werden sollte

Als man sich in einer Gemeinderatssitzung im Jahre 1981 an einen langjährigen Gemeinderatsbeschluss erinnerte, dass die Ortsteilbezeichnungen bei einer Eingemeindung auf jeden erhalten bleiben sollen, - musste umgedacht werden. Um doppelt vergebene Straßenbezeichnungen innerhalb der Großgemeinde und damit verbundene Schwierigkeiten auszuschalten, legte die Verwaltung damals eine Liste mit Namensänderungen vor.
Demnach sollte die „Schwürbitzer Strasse“ in Michelau „Obere Mühlenstrasse“ oder „Mühlenstrasse“ umbenannt werden; die „Michelauer Straße“ in Schwürbitz hätte in „Lindenallee“, „Lindenstraße“ oder „Maintalstraße“ heißen können und für die Neuenseer Straße wurde „Wolfsbrunnenstraße“, „Sonnefelder Straße“ oder „Coburger Straße“ angeboten.
Umgetauft werden sollte auch in Neuensee die „Michelauer Straße“, hier wurden „Schopfenreuth-Straße“, „Werkstraße“ oder „Maintalstraße“ vorgeschlagen; die „Jahnstraße“ sollte zur „Forststraße“ und die „Angerstraße“ zur „Dienstackerstraße“, „Alten Hägstraße“ oder „Hägstraße“ werden.
Weitere Vorschläge für Neuensee lauteten: Statt „Austraße“, „Zur Finkenau“, „Finkenstraße“ oder „Finkenaustraße“, der „Gärtnerweg“ sollte zur „Gartenstraße“ werden und für die „Waldstraße“ kamen „Siedlerhof“,
„Siedlerstraße“, „Siedlerhofstraße“ in Frage, der „Veilchenweg“ sollte „Enzianstraße“ heißen und der Posenweg „Edelweißstraße“.