25 Jahre Theatergruppe Schwürbitz
Aus der Vereinsgeschichte
Das Jubiläum der Theatergruppe geht auf das Jahr 1982 zurück, in welchem Gabi Freitag im neu geschaffenen Pfarrzentrum eine kleine Bühne sah und sich dachte, dass eine Bühne doch auch mit Leben gefüllt werden müsste. Mit ein paar Mädchen aus den Reihen der Ministranten probte sie für den Seniorennachmittag ein kleines Stückchen ein - mit dem bezeichnenden Titel „Bevor die Lichter brennen“. Das dies der Startschuss war für eine ganz große Vereinsgeschichte bei der die Lichter nunmehr schon 25 Jahre nicht mehr ausgegangen sind, hatte damals Niemand zu träumen gewagt. Bereits ein Jahr später, im Jahr 1983, war die Schauspielerschar schon etwas angewachsen und man traute sich mit 4 kleinen Stücken auf die Bretter. Der erste Dreiakter „Die lustige Gretel vom Lindenwirt“ folgte wiederum ein Jahr später und einige hilfsbereite Männer zimmerten eine erste, zarte Kulisse. Bis 1989 wuchs das Ensemble durch persönliche Kontakte und alljährlich wurde ausschließlich für die Senioren am Sonntagnachmittag Theater gespielt. Diese mittlerweile zur Tradition gewordene schöne Geste wird auch im Jubiläumsjahr 2007 nicht vernachlässigt, auch wenn sich seit den neunziger Jahren das „Gesicht der Theatergruppe Schwürbitz“ gehörig gewandelt hat.


Mit dem Wechsel im Jahr 1990 auf die Bühne im altehrwürdigen Saal Rauch, auf deren Bretter bereits seit den 20er und 30er Jahren viele Schwürbitzer Theater gespielt hatten, wagte man sich an damals nicht gekannte Herausforderungen. Vollkommen mittellos zog der damalige Schauspieler und heutige langjährige Vorsitzende Manfred König bei einigen Mitspielern von Haus zu Haus und sammelte zum Erwerb des ersten „eigenen“ Theaterstückes 20,-- DM, die die Spieler nach einem eventuellen Erfolg des damals auf zwei Termine angesetzten Boulevardstückes „Ein vollkommener Engel“ wieder zurück erhalten sollten. Für Manfred König war es als Mitglied des Pfarrgemeinderates ein hartes Unterfangen, dem damaligen katholischen Ortsgeistlichen Pfarrer Ansgar Drost sagen zu müssen, dass die Theatergruppe ab sofort auf eigenen Füßen steht. Die freundschaftliche Beziehung zwischen beiden Schwürbitzer Kirchen und der Theatergruppe hat allerdings nie gelitten. Die Theatergruppe Schwürbitz war geboren und bereits drei Jahre später reihte man sich in die vielfältige Vereinslandschaft von Schwürbitz ganz offiziell mit Vorstandschaft, Generalversammlung und zahlenden Mitgliedern ein. 1991 sammelte man Erfahrung und brachte eine krachlederne Bühneninszenierung auf die Bühne bei der es allzu bayrisch zu ging. „Die heißen Küsse von Dolores“ war der Titel. Forsch trat man auf und suchte sich dazu keinen geringeren als den amtierenden Bürgermeister als „Schirmherrn“ und siehe da: Herbert Perzel war begeistert von der neuen Truppe und ernannte damals in seinem Grußwort die beiden Wochenenden an dem vier Vorstellungen eingeplant waren, zu den „Schwürbitzer Theatertagen“. 1992 kam dann der Durchbruch, bei der die Theatergruppe erstmals überregional von sich Reden machte. Mit dem Urschwörbetze Mundartstück „Die gepfänd´ Gaaß“ landete man einen Lach- sowie Kassenschlager und alle angesetzten Vorstellungen waren lange vorher schon ausverkauft. Aufgrund des durchschlagenden Erfolgs und des guten Zuspruchs in der Bevölkerung bekam man im selben Jahr, dem 10-jährigen Bestehen, den Ehrenteller der Großgemeinde Michelau verliehen und war „Stolz wie Oskar“. 1993 wurde Manfred König zum Vorsitzenden der Theatergruppe gewählt. Die Regie blieb in den bewährten Händen von Gabi Freitag und der Verein nahm mit Schriftführer, Kassiererin und Vorstandschaft die Arbeit auf.




Man zimmerte sich eine eigene Bühnenkulisse und alljährlich wurde etwas Neues dazu gebaut, verändert, ausstaffiert, verfeinert und technisch perfektioniert. Viel zu verdanken hatte der junge Verein in dieser Zeit auch dem Männergesangsverein „Cäcilia“ in dessen Kulissen man in den Anfangsjahren spielen durfte und auch heute noch sind die beiden Vereine freundschaftlich verbunden. „Der irre Plan von Fabian, Unne Gulasch-Oma, die Junggsellensteuer, die zwaa Wahlkrämpfer“ hießen die nachfolgenden Herbst-Theaterstücke an die sich nicht nur die Schauspieler gerne zurück erinnern. Oftmals wird man von begeisterten Zuschauern unverhofft angesprochen und gemeinsam erinnert man sich an schöne Szenen aus den einzelnen Stücken. 1997 standen die traditionellen Faschingsabende der Ortsvereine vor dem Aus. Die „Faschingstänze“ zogen keine Besucher mehr an und die Bands verlangten hohe Gagen. Nach einer einzigen Sitzung bei Initiator Stefan Motschenbacher beschloss man einen „Theater-Show-Fasching“ abzuhalten und der Erfolg dieses Abends ist bis heute ungebrochen. Sketche, Büttenreden, Witze, Rollenspiele, Tanzeinlagen, Kurioses und Witziges bieten die Darsteller seither einem immer wieder begeisterten Publikum und dem damals eingeführten 5er Rat, der aus immer wieder wechselnden Vorsitzenden der Ortsvereine Schwürbitz besteht.
1997 wagte man sich auch, gestärkt und selbstbewusst durch soviel Zuspruch, an das „Weiße Rössl“ in der Bühnenfassung, dargebracht im Saal „Zum Hirschen“ mit über 20 Schauspielern und es wurde wieder ein solcher Erfolg, dass man im darauf folgenden Jahr das „Rössl“ als Open-Air-Stück noch einmal aufführen wollte. Im wunderschönen Fischerhof, dem großen Anwesen der Familien Gerhard und Kurt Fischer, inmitten der Ortschaft fand man eine Kulisse „wie gemalt“ für dieses Stück. Alle Verantwortlichen waren sich ganz sicher, dass dieses Großereignis einmalig sein würde und wenn auch die Proben allesamt bei schlechtem Wetter statt fanden, so war der 20. Juni 1998 der einzige schöne Sonnentag in diesen Wochen, an dem das Open-Air-Rößl geprobt und aufgeführt wurde. Damals wie heute waren für eine gute Inszenierung und den Aufbau des Ambientes viele Helfer vonnöten. Inklusive der damals engagierten Blaskapelle bereiteten rund 120 Schauspieler, Statisten, Helfer und Feuerwehrleute den einigen hundert Besuchern einen schönen Abend.
„Dä Dollarflüeße“ hieß das Bühnenstück im Jahre 1998 und gerne erinnert man sich an Georgette Eideloth, die „Heiligenbildla“ aus Amerika sammelte, nicht wissend, dass es sich um Dollars handelte. 1999 wurde die Theatergruppe zur Königsabholung des Schützenvereins eingeladen und aus Scherz sprach davon, dass man da wohl nicht ohne Vereinsfahne erscheinen könne. Aus der Bierlaune wurde ernst und der Verein ließ eine wunderschöne Vereinsfahne in den ab da geltenden Vereinsfarben beige/bordeaux mit dem Theaterlogo „Komödie und Drama, der lachenden und der weinenden Maske“, einem gestickten Vorhang und dem „Spruch“ der Gruppe „Bei uns ist immer Theater!“ und dem Schlachtruf „Vorhang auf!“ anfertigen.
Voller Stolz ist man seither bei allen Orts-, Kirchen-, und Vereinsfeierlichkeiten mit der Fahnenabordnung vertreten. Auf der Bühne wagte man sich damals an ein Theaterstück, welches in den Archiven schlummerte. „Das Kreuz´l im Tannengrund“ war deswegen etwas Besonderes, weil man es erstmals nicht auf die Lachmuskeln der Zuschauer abgesehen hatte, sondern ein nachdenkliches, fast schon trauriges Kriminalstück mit Bravour darbrachte. In den folgenden Jahren brachte man Komödien und Boulevardstücke wie „Dä Schneidä Zwirn“, die „Pension Schöller“, „Blouß kana Menne“, „Dä Reiglaaft“ und „Maximilian, jetzt bist du dran!“ auf die Bühne und feierte immer wieder mit den Zuschauern schöne Lacherfolge. Im Schwürbitzer Jubiläumsjahr 2005 tat sich der Theaterverein in der Vereinslandschaft besonders hervor. Als Geburtstagsgeschenk an Schwürbitz und seine Einwohner brachte man ein weiteres „Sommer-Open-Air“ vor dem Pfarrzentrum zum Besten. Diesmal wurde „Die kleine Hexe“, die „Räuberbraut“, einige Sketche, Spiel und Spaß dargebracht. Das Highlight des Abends war aber das Jubiläumshochfeuerwerk mit musikalischer Umrahmung. So etwas Schönes hat man in Schwürbitz selten gesehen und die vielen Besucher waren ein weiteres Mal hellauf begeistert. Diese Sommer-Open-Air Veranstaltungen hatte man in den letzten 15 Jahren immer wieder mal auf die Bühne gestellt, wenn gerade nichts los war in Schwürbitz oder man ein stimmungsreiches Stückchen fand, welches geeignet und wert war, an einem schönen Sommerabend im Freien aufgeführt zu werden. Dabei hatte man mit dem Wetter im so viel Glück, dass noch keine Veranstaltung abgesagt oder verlegt werden musste. Auch heuer hoffen wieder alle Theatergruppler auf schönes Wetter, wenn auch bei den Proben und Bauarbeiten, wie so oft, das Wetter nicht zum Besten bestellt war. Im vergangenen Jahr, 2006, brachte man wieder im Saal „Zum Hirschen“ einen weiteren Lachschlager. „Alta Lieb´und neua Supp´n„ hieß das turbulente Theaterstück mit Lachgarantie. Für die kommenden Tage gilt der Vorsatz: Ein Geburtstag muss gefeiert werden!


Die Regie Gabi Freitag war es, die exakt nach 10 Jahren der Erstaufführung in Schwürbitz das „Weiße Rössl“ noch einmal inszenieren wollte. Und am See sollte es sein. Am Rudufersee, im einmaligen Ambiente für dieses Stück zwischen Schwürbitz und Michelau steigt die Geburtstagsfeier und man kann sagen, dass die Theatergruppe ein weiteres Mal ganze Arbeit geleistet hat. Zwei Jahre Planung, viel Arbeit und Probenfleiß stecken in dem mit Pointen und musikalischen Einlagen gespickten, überarbeiteten Dreiakter und dem extra dafür herausgeputztem Areal. Die Zuschauertribüne wurde durch den sensationellen Vorverkaufserfolg noch einmal erweitert und auch im zweiten Vorverkaufsanlauf waren alle Eintrittskarten schlagartig verkauft.
Vom 13. bis 15. Juli hatte die Theatergruppe Schwürbitz zum 25. Geburtstag geladen und über 2000 Gäste kamen. Es war ein Vereins-Geburtstag, wie ihn Schwürbitz noch nicht gesehen hat. Gut dreißig Schauspieler inszenierten „Das Weiße Rössl am Wolfgangssee“ und nicht zuletzt das perfekte Sommerwetter ließ die Veranstaltung zu einem der größten Vereinserfolge des fleißigen Theatervereins werden.
Zwei Jahre Vorbereitung, lange Sitzungen, viele bürokratische Hürden, zahllose Stunden Lernfleiß, über 20 Probenabende, Ideen und Einfälle, Ambiente und Kultur. Alles musste die Vereinsführung um Manfred König, Rüdiger Pohl und Regie Gabi Feitag stemmen, um ein Jubiläumswochenende auf die Beine zu stellen, welches dem Verein, seinen aktiven und passiven Mitgliedern und vor allem den vielen Theaterfans gerecht werden konnte. Gabi Freitag wünschte sich zum Jubiläum „Das weiße Rössl“ und unbedingt am Schwürbitzer See sollte es sein. Während die Schauspieler seit Februar probten wuchs in den Köpfen der „Bautruppler“ die Seebühne. Markus und Helmut Dumproff, Karl-Heinz Würstlein und Norbert Wich schafften mit ihren vielen Helfern am Rudufersee eine Kulisse, die von den begeisterten Zuschauern hoch gelobt und als viel zu schade zum Abreißen eingestuft wurde. Das weiße Rössl stand in aller Pracht, zweieinhalb Stockwerke hoch, zwischen Schwürbitz und Michelau!
Doch die Kulisse war nur der Schauplatz. Welche Leistungen sonst noch hinter dem größten in Schwürbitz je gezeigten Theaterstück steckten, zeigten nicht nur die vielen Schauspieler. Sowohl in der Ton- und Licht-Technik, dem standesgemäßen Imbiss, dem Ausschank und in der Bar zeigten viele befreundete Mitglieder und Vereine, dass ein solches Großprojekt zu schaffen ist und auch noch Spaß macht.
Im " weissen Rössl" - So etwas hat Schwürbitz noch nie gesehen!


Zu Beginn des Stückes, welches am vergangenen Freitag, Samstag und Sonntag vorgeführt wurde, trat Regie Gabie Freitag vor die jeweils knapp 700 Besucher auf der großen Tribüne. Sie lud alle Gäste ein, das Theatergruppenjubiläum kräftig mit zu feiern und begrüßte zahlreiche Ehrengäste. Anschließend begann das weltberühmte Theaterstück, welches die Theatergruppe Schwürbitz vor nunmehr zehn Jahren schon einmal zum Besten gab. Allerdings gab es zur damaligen Aufführung 1997 im Saal Rauch und 1998 im ehrwürdigen Fischerhof einige hervorzuhebende Änderungen. Das „Weiße Rössl“ stand am See, die Technik für eine optimale Akustik wurde perfektioniert und die strahlende Kulisse war durch Karl-Heinz Würstlein dem Original Weißen Rössl so getreu wie möglich nachempfunden. Die „Location“ war derart perfekt ausgewählt, dass die Besucher am Eingang des großen Festplatzes von stilvollen Ambiente begrüßt, durch einen Rosenbogen an der Kulisse vorbei marschieren und schließlich auf ihren hervorragend ausgewählten Plätzen Position beziehen konnten, bevor mit feierlicher Fanfare die große Aufführung begann.

Zur Handlung des Stückes braucht es kaum Ausführungen, es sei aber erwähnt, dass die vielen Schauspieler aus Schwürbitz auf jeder Position die richtige Besetzung fanden. Da war der verliebte Leopold, Zahlkellner und der Theatergruppenchef Manfred König, welcher im Laufe des Stückes „seine“ Rössl-Wirtin Josepha, Andrea Apel, bekam. „Der schöne Sigismund“, Horst Sünkel warb um sein Klärchen – Stefanie Fischer und natürlich durften auch die weiteren Hauptakteure wie Wilhelm Gieseke – Stefan Motschenbacher, seine Schwester – Ulla Engelmann, seine Tochter – Tanja Wiemann nicht fehlen. Es wäre nicht das weiße Rössl, wenn da nicht der Herr Doktor Siedler angeradelt käme, der hervorragend von Julius Fischer gespielt wurde und natürlich lebt dieses Theaterstück von vielen weiteren Akteuren, die die Schwürbitzer glücklicherweise alle besetzen konnten. Es wirkten mit: Franz, der Kellner – Herbert Sünkel, Joseph, Portier – Heinz Freitag, Piccolo, Jungkellner – Julian Fleischmann, Mali, die Köchin – Christine Würstlein, Mirzl, das Stubenmädchen – Annika Engelmann, Bernbacher – Josef Wich, seine Gattin – Karin Kreusel, Naturfreund Hinzelmann – Karl-Heinz Thierauf, Kathi, Postbotin – Sabine Wich, Loidl, der Bettler – Stefan Ehrsam, Urlaubsreisende – Jutta und Jonas Heid, der Hochtourist – Rainer Sagner, Begleiter des Kaisers – Stefan Fleischmann und Markus Dumproff, Gebirgsführer – Norbert Freitag sowie seine Kaiserliche Hoheit Franz Joseph – Florian Hofmann. Weitere Mitwirkende waren das Stubenmadelbalett, die Tanzgruppe Expression unter der Leitung von Waldraut Schramm und die Blaskapelle Schwürbitz und Marktzeuln. Letztere waren Überraschungsgäste, die dem Kaiser standesgemäß aufspielten und ihn ins weiße Rössl begleiteten.


Die Zuschauer waren von soviel Freude und Lust am Theaterspielen hellauf begeistert und schütteten nach den Aufführungen viel Lob aus. War doch alles auf eine perfekte Inszenierung ausgerichtet und auch vor und hinter den Kulissen alles organisiert. Natürlich bedurfte es dazu noch viele weitere Helfer mehr. Die Souffleusen waren Gunda Schmidt und Johanna Fischer, am Klavier brachte Heribert Ritzel die Schauspieler mit Gesangseinlage zu Höchstleistungen, um die Frisuren kümmerte sich Rita Zimmermann und Petra Sünkel, die Maske gestaltete Karin und Melanie Kreusel. Für hervorragende Akustik zeichnete 2. Vorsitzender Rüdiger Pohl, Tobias Mager, Tobias Fischer und die Firma Wolfgang Wiesmann verantwortlich. Die bühnenbauliche Gesamtleitung hatte Markus und Helmut Dumproff sowie Karl-Heinz Würstlein inne und für zahlreiche Erinnerungsfotos waren Sabine Petschner und Horst Habermann engagiert.


Schirmherr der Veranstaltung 1. Bürgermeister Helmut Fischer freute sich am Freitag Abend über die große Werbung, die der Freizeitsee und die Gemeinde Michelau durch das Engagement der Theatergruppe Schwürbitz erfahren durfte. Er bedauerte in seiner Ansprache vor den vielen Besuchern, dass es seitens der Gemeinde anfangs Vorbehalte und Ablehnung gegenüber der Theatergruppe gab. Letztlich war aber, nicht nur wegen der Zähigkeit der Vorstandschaft der Theatergruppe, doch noch alles zum Guten gekommen und man konnte auf gelungene Theaterabende am See zusammen anstoßen.


Nach dem letzten „Na, det Jeschäft is richtich“ von Wilhelm Jieseke, dem Lampenfabrikanten aus Berlin, hakte man sich auf der Bühne unter und unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr, die auch für die Parkplatzregelung verantwortlich zeichneten, schwebten bunte Seidenballons mit kleinen Feuerchen gen Himmel, die am Ende der Veranstaltung noch einmal für ein erhebendes, eindrucksvolles Bild bei musikalischer Umrahmung sorgten. Es waren rundum gelungene Theaterabende im Kreis von Freunden, Fans und begeisternden Akteuren die es, da war man sich einig, so schnell nicht mehr zu erleben gibt, da Abende mit einem solchen Aufwand an Organisation und Personal nicht alltäglich auf die Beine zu stellen sind.


Mit einem Festkommers hat die Theatergruppe Schwürbitz im September ihr 25jähriges Bestehen würdig gefeiert. Beim öffentlichen Gesellschaftsabend, bei dem viele Ehrengäste und Vereine anwesend waren, hat sich die Theatergruppe einig und stark präsentiert. Der Abend begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in Schwürbitz der von der Evangelischen Pfarrerin Lucia Ehrnsperger sowie Kaplan Martin Ninaparambil zelebriert wurde. Die festliche Umrahmung übernahm der Kath. Kirchenchor unter der Leitung von Heribert Ritzel. Von den beiden Geistlichen wurden während der Zeremonie auch die Fahnenbänder für die Ortsfahnen geweiht und an die jeweiligen Vereinsfahnen angesteckt. Ein besonderes Geschenk überbrachte im Anschluss die Blaskapelle Schwürbitz an die Theatergruppe. Unter den Klängen der gesamten Besetzung begleitete man die Festgesellschaft vom Gotteshaus zum Festsaal im Gasthaus „Zum Hirschen“. Die Begrüßung im vollbesetzten Saal übernahm der Männergesangsverein Cäcilia, der als Jubiläumsgabe für die Theatergruppe an diesem Abend mehrere Stücke unter tosendem Applaus zum Besten gab. Zu Beginn begrüßte 1. Vorstand Manfred König die Ehrengäste, darunter den 2. Bürgermeister der Gemeinde Michelau: Klaus Krügl, 3. Bürgermeister Paul Habich, Altbürgermeister Fred Köhlerschmidt und mehrere Gemeinderäte, sowie die anwesenden Vereinsvorstände. In seiner Eröffnungsrede erzählt König, aus welchen Wurzeln der Verein gewachsen ist und wo er jetzt steht. Als vor 25 Jahren einige Mädchen um Gabriele Freitag ein heiteres Spiel zeigten, ahnte noch niemand, dass daraus der jüngste Verein von Schwürbitz erwachsen sollte. Die alte Tradition des Theaterspielens in Schwürbitz wurde wieder wach geküsst, und große Energie in die Kultur und Heimatpflege gesteckt. Waren es bei der Vereinsgründung noch 39 Mitglieder sind es am heutigen Tage derer 176. Eine große Zahl für einen so jungen Verein, doch es wird viel geboten: Ausflüge, Theaterbesuche, Weinfahrten Stadtführungen und Ritteressen standen schon auf dem Programm, Spaß und Unterhaltung sind dabei immer garantiert. Auch an diesem Abend wurde gezeigt wofür ein großer Teil der Eintrittsgelder verwendet wird: Manfred König übergab einen Scheck über 225 € an die Evangelische Kirchengemeinde, auch die Katholische Kirche erhielt schon vor einigen Wochen 25 neue Liedbücher überreicht. Auch die Gemeinde Michelau samt Ehrengästen und die beiden Kirchen entboten ihre Geburtstagsgrüße. 25 Jahre Vereinsgeschichte lassen sich normalerweise nicht so einfach in ein paar Worte packen und erzählen, Schriftführerin Sabine Wich hat es aber in fesselnder Weise geschafft, in einer kleinen Chronik das zu verpacken, was in dieser Zeit alles geschehen war. Erinnerungen, Meilensteine und Anekdoten wurden kurzweilig dargeboten. Das was man nun gehört hatte, konnte man noch einmal in einer darauf folgenden kurzen Bilderrevue auf sich wirken lassen. Je älter die Bilder wurden, und je jünger die Menschen darauf, umso mehr wurden sich viele bewusst: „ Ist das denn wirklich schon wieder so lange her?“. Nostalgische Erinnerungen wurden wach und manch einer zog aufgrund eines Bildes eine kurze Erinnerungsgeschichte aus dem Ärmel. In stundenlanger Arbeit hatte zweiter Vorstand Rüdiger Pohl tausende von Bildern gesichtet und für diesen Abend zusammengestellt. Als Höhepunkt erfolgte erstmals in der Vereinsgeschichte die Auszeichnung von verdienten Mitgliedern, welche dem Theaterverein seit 25 Jahren die Treue halten. Die Gründungsmitglieder Lidwina Friedrich, Christine Rauch, Gabriele und Heinz Freitag erhielten jeweils Urkunde, Ehrennadel sowie einen Blumenstrauß zum Dank überreicht. Die Dankesworte für die Geehrten sprach Gabriele Freitag.


Wer die Theatergruppe kennt, weiß dass diese immer für Überraschungen gut ist. Eine Sammlung der besten unterhaltsamen und nachdenklichen Heimatgedichte von Gabriele Freitag wurden gebunden wie ein Strauß Blumen und in ein Buch verpackt. „ A Sträußla Veichela“, sorgte für Überraschung an diesem Abend. Hatte der Theaterverein doch wieder einmal gezeigt, dass ihm neben dem Theaterspiel die Heimatpflege sehr am Herzen liegt.
Noch am gleichen Abend konnten die Gedichtbänder zum günstigen Selbstkostenpreis erworben werden, weitere Verkaufsstellen sind zukünftig in Schwürbitz die Bäckerei Stengel, Raiffeisenbank und Gabriele Freitag.
Im weiteren Verlauf des Abends durfte man noch einmal den Stimmen des MGV Cäcilia lauschen, bevor man zusammen die Bilder des Highlights des vergangenen Jahres auf einer Leinwand Revue passieren ließ. Zu den Klavierklängen von Chorleiter Heribert Ritzel, konnte man sich noch einmal vor Augen führen, welch Mammutprojekt die Inszenierung und Aufführung vom „Weißen Rössl“ am Rudufersee zwischen Michelau und Schwürbitz in diesem Jahr gewesen ist. Schlammschlacht beim Tribünenbau, feinstes Sommerwetter bei den drei Aufführungen und ungeahnter Zuspruch mit über 2.000 Besuchern. Ein Sommermärchen das war und jetzt vor den Augen der Gäste wiederholt wurde. Bei dem einen oder anderen Schoppen Wein hörte man noch einige heitere Geschichten aus den Anfängen dieses jungen Vereins. Es war ein gelungener unterhaltsamer Abend, bei welchem sich die erfolgreiche Vereinsgemeinschaft von Schwürbitz, sowie die Theatergruppe geschlossen und harmonisch zeigten. Der Jubiläumsverein kann stolz auf das Erreichte und Geschaffene sein, hoffen wir, dass die Chronik noch auf zahlreichen Seiten fortgeschrieben werden kann, so der Abschlusstenor der Jubiläumschronik.
Der hohe Preis der Gesundheit / „Der eingebildete Kranke“ in deftiger Form
Die 25. Theatertage in Schwürbitz waren ein riesiger Erfolg. Insgesamt vier Aufführungen - und jedes Mal ein ausverkauftes Haus. Regie Gabriele Freitag hatte das Stück „Gsundheit hot ihrn Preis“ inszeniert, bei dem ihre Spieler wieder ihre komödiantischen Fähigkeiten zeigen konnten. Neben dem Können der Spieler, erlebte man perfekte Organisation und kulinarische Verpflegung – so dass sich die Zuschauer am Ende einig waren: ein toller Verein, perfekter Zusammenhalt und hervorragendes Theater. Nach dem grandiosen Erfolg im Sommer mit der Inszenierung des „Weißen Rössl“ am Schwürbitzer Rudufersee hatte man eigentlich geglaubt dass die Energie des kleinen Vereins erschöpft wäre, aber das traditionelle Herbsttheater wollte man sich nicht nehmen lassen und bot den Zuschauern in diesem Jahr wieder einen herrlichen Lachschlager. Ein gelungener Ausklang des Jubiläumsjahres „25 Jahre Theatergruppe Schwürbitz.


Zu Beginn der Vorstellungen wurde die Gäste aus dem ganzen Landkreis herzlich durch die Leitung begrüßt, viele von ihnen zählen seit Jahren zum begeisterten und treuen Stammpublikum der Schwürbitzer Truppe und wollen kein Jahr die Theatertage in Schwürbitz versäumen.
Der Vorhang öffnet sich und man blickt auf die liebevoll gestaltete Bühne: eine Bauernstube mit antiken Möbeln, einem Treppenaufgang und umfangreichem Medikamentenschrank. Der Szenenapplaus bescheinigten Karl-Heinz Würstlein und Markus Dumproff, dass sich deren Mühe für die aufwendige Bühne gelohnt hat.
Norbert der Hausherr (Julius Fischer) braucht die ganzen Medikamente, er ist ja so krank. Alleine auf dem Sofa liegend ruft er: „Is denn kaans doua, douhinna koosta fregg“.
Seine Frau Josephine (Stefanie Fischer) und seine Söhne Roland (Stefan Ehrsam) und Fritz (Stefan Fleischmann) eilen ganz erschrocken in die Stube, umsorgen ihn und geben ihm seine Medikamente: „Geib mich amoll meina Abführtabletten“, „Wos hamm denn die für a Farb´“, „ No wos wern die für a Farb´homm? Braun!“. Bei jedem Arzt in der Umgebung war Norbert schon, doch keiner konnte ihm helfen, einige haben ihm gar keine Medikamente verschrieben weil Sie eine Fehldiagnose erstellt hätten: er wäre gar nicht krank und nur ein Hypochonder. Keine Ahnung hätten sie alle, diese Quacksalber. Auch den Wein und die Pralinen die ihm das befreundete Ehepaar Marion (Karin Kreusel) und Bruno (Norbert Freitag) mitbringen wird er vermutlich nie mehr zu sich nehmen können, so schlecht stünde es angeblich schon um ihn. Aber Gott sei Dank bekommt er ab und zu Besuch vom Arzneimittelvertreter Scheuerle (Stefan Motschenbacher). Norbert ist sein größter Abnehmer, aber seine ganzen Tabletten Salben und Tinkturen sind natürlich wirkungslos bei Norberts eingebildeter Krankheit. Und trotzdem kauft Norbert jedes Mal für viel Geld Arznei wie „Flotti“ bei ihm, denn „hast du Flotti heut im Haus - bleibt der Stuhlgang dir nie aus.“
Maria (Barbara Backert) ein Findelkind das von Norbert und Josephine großgezogen wurde, war auch schon Kunde von Scheuerle. Ihr verkaufte er ein Mittel gegen „Altjungferitis“, denn hast du „Sexy“ mal geschluckt, spielt dir jeder Mann verruckt. Und obwohl Sie doch die ganze Packung vertilgte, ließ sich kein einziger Mann blicken. Jetzt möchte Sie natürlich das Mittel reklamieren. Aber Scheuerle ist viel zu sehr damit beschäftigt seine Mittel bei Norbert loszuwerden. Und seit neuestem wäre ein richtiger Heiler in der Gegend, dessen Erfolge würden schon an große Wunder grenzen. Scheuerle sagt jedoch auch gleich, wo der Pferdefuß der ganzen Geschichte ist: „Gsundheit hot ihrn Preis“. Im ganzen Elend kommt auch noch Norberts Schwester Frieda (Andrea Appel) mit ihrem dusseligen Mann Anton (Rüdiger Pohl) angereist. Frieda hat sich durch die zahlreichen Experimente, welcher ihr Mann schon über sich ergehen lassen musste, einiges an zweifelhaftem medizinischem Wissen angeeignet. Aber Norbert weiß sich auch selbst zu helfen, im Buch „ Medikamente individuell gemixt“, dass er dem örtlichen Apotheker gestohlen hat, sollen passende Medikamentenrezepte zu finden sein. Gemixt ist alles schnell, alle schauen in den Tiegel, Maria, neugierig wie sie ist mehr als alle anderen. Ein Knall, ein Blitz, viel Qualm und zahlreich erschrockene Zuschauer. Wieder einmal hat der Theaterverein mit originellen Bühneneffekten überrascht! Also Medikamente selbst herstellen funktioniert auch nicht. Aber die Rettung naht, als Scheuerle den Wunderheiler Agnellus (Manfred König) mitbringt. Eine exotische Erscheinung ist er schon, mystisch gekleidet, mit Turban und kunstvollem Bartwuchs gibt er sich, wie man sich einen Wunderheiler eben vorstellt. Alle bestaunen die imposante Person, Frieda möchte am liebsten sofort von ihm untersucht werden, dieser aber braucht Ruhe. Aber nur bis die hübsche Christine (Tanja Wiemann) seinen Hormonspiegel ankurbelt, und er sie im Rahmen seiner Behandlung gleich den Oberkörper frei machen lässt. Da bekommt er allerdings zum ersten Mal zu spüren, dass sich die Bewohner des Hauses auch wehren können, und blitzt kräftig ab. Als Scheuerle und Agnellus allein sind, hört man was man schon geahnt hat: der Wunderheiler ist ein Quacksalber der seinen Patienten das Geld auch nur aus der Tasche stiehlt. Prompt wird durch diesen Norberts einfache Bewegungsfaulheit zur „inkollerischen Exfraterie“ erklärt, welche sich nur durch ein kostenintensives chinesisches Medikament behandeln ließe.
Alle im Haus haben plötzlich ein Zipperlein. Bruno wird bei Agnellus vorstellig und möchte ein Mittel gegen die Emanzipationswut seiner Frau. Auch dagegen hat so ein richtiger Wunderheiler das richtige Mittelchen. Bruno muss lediglich den Urin seiner Frau in Flaschen füllen, und bei Vollmond in den nächsten See werfen. Maria die gelauscht hat, aber nur die hälfte des Gespräches mitbekam macht sich auf die Suche nach diesem Medikament Urin und begibt sich eifrig in die Apotheke. Das alles ist den Söhnen von Norbert, Fritz und Roland, sowie der hübschen Haushaltshilfe Christine, ein Dorn im Auge. Kurzerhand füllen sie in Agnellus´ Medizinflaschen Schnaps ein, so könnte das ganze dann wenigstens lustig werden.
Frieda will die Methoden des Wunderheilers erforschen und nimmt dazu ihren Mann Anton als Versuchskaninchen. Erst widerwillig, dann aber, als er merkt die Medizin besteht aus Schnaps, nehmen er und Maria bereitwillig die ganze Flasche ein. Frieda kann sich gar nicht erklären weshalb die beiden das Experiment so lustig finden. Also muss Sie auch diese Medizin probieren, nur erwischt Sie dabei die Flasche mit Marions Urinprobe die Bruno schon vorbeigebracht hat. Nach weiteren unterhaltsamen Szenen platzt die Bombe! Fritz hat die Lügengeschichte durchschaut und den Quacksalber enttarnt. Unter dem Druck ihm der Polizei zu übergeben, rückt Fridolin Lämmle, alias Agnellus, dass Geld von Norbert wieder heraus und verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Als Norbert erfährt, dass seine letzte Hoffnung von seiner eigenen Familie aus dem Haus gejagt wurde, ist er außer sich vor Wut und enterbt alle. Jetzt ist guter Rat teuer. Gerade in diesem Moment kommt Christines Verlobter Peter (Manfred König in einer Doppelrolle) zu Besuch. Norbert, in seiner Sehstärke schon etwas schwach, hält ihn für den rasierten Agnellus und ist zufrieden, dass sein Heiler wieder aufgetaucht ist. Alle sind sich einig, Peter muss in die Rolle des Agnellus schlüpfen, um das Erbe für die Familie zu sichern. Der arme Peter, mit der Situation gänzlich überfordert erfindet in seiner Not weitere Behandlungsmethoden, die den vermeintlich Kranken aber helfen. Auch für Anton hat er eine besondere Empfehlung Anton soll so tun als hätte Agnellus ihm seine Heilmethoden verraten und darf sie an seiner Frau anwenden, allerdings sind das zu Antons Freude eher Foltermethoden mit denen er seine Frau einmal quälen darf. Und auch Norbert bekommt seine Medizin: ihm können Kräuter helfen die im Wald wachsen, Er müsse Sie aber selber holen, zu Fuß, sonst wirken sie nicht. Und tatsächlich, nach dem ersten Waldspaziergang geht es Norbert schon viel besser. Nur Maria ist immer noch auf der Suche nach ihrem Urin. Da kann ihr aber Bruno helfen, der weiß ja: im Rudufersee sind hunderte von diesen Flaschen mit dem Zeug. Und nach kurzer Zeit ist Maria schon wieder da. Im Taucheranzug berichtet sie stolz dass Sie jetzt ihre Praxis als Wunderheilerin aufmachen könne, sie hat hunderte von diesen Flaschen mit dem Wundermedikament Urin gefunden.
Ein wundervolles Theaterstück, welches den Spielern Wandlungsfähigkeit, Temperament und viel Humor abverlangte. Der Abend mit Gags am laufenden Band wurde von den Zuschauern mit viel Applaus quittiert. Zufriedenheit sah man danach auch in den Gesichtern der Aktiven der Theatergruppe, hatte man doch wieder mehr als nur ein bisschen Abendunterhaltung geboten. Viel Arbeit steckt hinter so einem Theaterstück, ganz besonders für Gabriele Freitag, welch die künstlerische Leitung in diesem Jahr zum 25. Mal inne hatte. Aber auch ohne die Helfer hinter der Bühne wäre dies alles nicht möglich gewesen. Rita Zimmermann zeichnete für die Frisuren verantwortlich, Karin und Melanie Kreusel übernahmen die Arbeit der Maskenbildner, Gunda Schmidt und Johanne Fischer wechselten sich im Souffleurkasten ab und Heinz Freitag koordinierte den Kartenvorverkauf samt Einlasshelfer mit Herbert Sünkel. Damit keiner der Zuschauer hungrig nach Hause gehen musste, regelte Sabine Wich in erprobter Weise die Verpflegung.
| Meilensteine 1982 - 2007 |
1982 - PREMIERE im Pfarrzentrum "Bevor die Lichter brennen" 1983 - "Frau Fips und Frl. Tips" und "Der Schreihals" 1. Seniorennachmittag mit "Weihnachtspäcken" und 1984 - Singstück "Die lustige Gretel vom Lindenwirt" und " Der Seitensprung" zur Weihnachtszeit 1985 - Senioren-Weihnachtsfeier mit Liedern, Gedichten und Gedanken zum Fest und Besuch des Hl. Nikolaus 1986 - Erster abendfüllender Dreiakter "Der Sturm im Maßkrug", Weihnachtsfeier: "Das Weihnachtsekel 1987 - Faschingssketche: Paul und Pauline – Die Schülerin – Hans und Heiner - Die Emanze – Der arme Kerl – Bitte ein Buch – Besuch beim Arzt - Faschingslieder, Senioren-Adventsfeier mit Hl. Nikolaus 1988 - Fasching ist in Schwürbitz: Magister Bimbam – Im Restaurant – die Waldkapelle – Im Krankenhaus – Die eiserne Jungfrau – Szenen einer Ehe – Schäl und Dünens – Büttenreden – Der Bauer und sein Knecht 1989 - Weihnachtsfeier "Feiern wie zu Omis Zeiten" und "Das Brautexamen" 1990 - Erste Aufführung und Wechsel in den Saal „Zum Hirschen“ mit dem ersten abendfüllenden Dreiakter: 1991 - "Die heißen Küsse von Dolores", zu Weihnachten: "Ein aufmerksamer Ehemann", "Oh Tannenbäume" 1992 - 10jähriges Bestehen mit: "Die gepfänd Gaaß" zum Pfarrjubiläum Pfr. Drost: "Der 13. muß kein Freitag sein", Adventsnachmittag mit Nikolausbesuch und dem Spiel "Das Jubiläum". Verleihung des Ehrentellers der Gemeinde Michelau für „Verdienste um die Kultur“. 1993 - Offizielle Vereinsgründung - Wiederauflage des Stückes: "Die lustige Gretel vom Lindenwirt", 1994 - Mundartstück "Unne Gulasch-Oma...", Weihnachtsmarkt mit Nikolaus und Seniorentag 1995 - "Die Jungg´sellensteuer", Adventsfeier mit Senioren und Teilnahme am Weihnachtsmarkt 1996 - Open-Air: "Ein Abend am Main mit Liedern vom Rhein", Teilnahme am Pfarrfest, Herbsttheater: „Die zwaa Wahlkrämpfer“ 1997 - Faschingsrummel in Schwürbitz: „Jetzt tanzen alle Puppen“, Luftballonwettbewerb am Pfarrfest, 1998 - Faschingsrummel in Schwürbitz, Open-Air im Fischerhof:„Im weißen Rößl“ und „Dä Dollarflüeße“, 1999 - Theater-Showfasching, Gründung einer Jugendabteilung, Offizielle Fahnenweihe, Stück zum Kirchenjubiläum „Das Brautexamen“ gespielt von der Jugendabteilung, „Beim Kreuz´l im Tannengrund“ 2000 - Theater-Showfasching, Spiel der Jugendgruppe „Früchtchen in Pfarrers Garten“, 10jähriges Spieljubiläum im Saal 2001 - Theater-Showfasching „Vorhang auf, mir haam an drauf!“, Spiel der Jugendgruppe „Der taube Michl“ Herbsttheater: "Pension Schöller" 2002 - Theater-Showfasching "Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein", OPEN AIR: Die Dorfprinzess, Herbsttheater: BLOUSS KANA MÄNNE! 2003 - Theater-Showfasching: "Ein bißchen Spaß muß sein", Herbsttheater: "Dä Reigschlaaft" 2004 - Theater-Showfasching: "Alles Klimbim", Herbsttheater: "Maximilian jetzt bist du dran" 2005 - Theater-Showfasching "Fousenacht ve grueß und kla, ve dä Görzn bis noun Maa", "Mord im Hühnestall" 2006 - Theater-Showfasching "Hüttengaudi im Hirschen", "Alta Lieb und neua Suppn", 2007 - Theater-Showfasching: "Die Welt zu Gast bei Freunden", Open AIr: "Im weißen Rössl", Der hohe Preis der Gesundheit |
Stefan Motschenbacher, Rüdiger Pohl