2005 - Ein Märchen: Schwürbitz feiert ein Jahr lang 825 Jahre

und muss am Ende feststellen daß man eigentlich schon im Jahr 2007 den nächsten Geburtstag feiern müsste... den 950.ten. Bis dahin aber ging man davon aus, daß erste Beurkundung aus dem Jahr 1180 stammte, - als Bischof Otto II. dem Kloster Langheim einen Platz am Fuße des Berges "Gorz" zur Errichtung einer Mühle mit dem dazugehörigen Hofraum übergab.

 

Dennoch! Es war ein sensationelles Jahr, dieses 2005. Ein Jahr, daß die Vereinsgemeinschaft in Schwürbitz zusammen wachsen ließ. Das Resultat dieser ungeahnten Kräfte konnte sich sehen lassen, bis weit über die Grenzen von Schwürbitz hinaus.

Gegründet hatte sich am 07.03.2005 bereits der Festausschuß "825 Jahre" und von nun an ging es mit Volldampf voraus um ein unvergessliches Jahr zu organisieren.

Peter Lutter, Horst Habermann, Manfred König, Bernhard Härtel, Rainer Wich, Norbert Wich, Herbert Fleischmann und Stefan Motschenbacher, - so die Namen der Herren, die sich im Zusammenschluß mit dem Vereinsbund aus folgenden Vereinen: B laskapelle Schwürbitz, Dorfgemeinschaft Heimatbund Schwürbitz, FC Schwürbitz 09, Freiwillige Feuerwehr Schwürbitz, Gaaßn-Club Schwürbitz, Geflügelzuchtverein Schwürbitz, Katholischer Frauenverein, Männergesangsverein Cäcilia Schwürbitz, Obst- und Gartenbauverein Schwürbitz, Radfahrverein "Concordia" Schwürbitz, Soldatenkameradschaft Schwürbitz, Taubenmarktfreunde Schwürbitz, Theatergruppe Schwürbitz, Turnverein Schwürbitz
Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft Schwürbitz; um die hervorragende Organisation und Planung des Jubiläumsjahres kümmerten.

 

Wir lesen in der Ortspresse folgende Bericht:

"Ein Ruck ging durch die Ortschaft"
825 Jahre Schwürbitz: Festausschuss startete Vorbereitungen vor einem Jahr

Schwürbitz. Acht Männer haben sich viel vorgenommen. Sie wollen in ihrem Dorf ein Fest aufziehen, von dem man noch lange sprechen soll. Sie sind keine Einzelkämpfer. 15 Ortsvereine stehen hinter dieser Idee, dass das 825-jährige Bestehen ihres Dorfes nicht sang- und klanglos vorüberziehen dürfen. Das Gemeinschaftsgefühl ist neu entfacht.von Ramona Popp

Im März 2004 konstituierte sich er Festausschuss mit Herbert Fleischmann an der Spitze. Doch die Idee war schon einige Jahre zuvor geboren worden. Peter Lutter, Vorsitzender des Turnvereins, erinnerte daran, dass 2005 ein kleines Ortsjubiläum anstünde: "Wir sollten etwas machen für die Bevölkerung." Das letzte Ortsfest 2002 unter der Regie von FC, TV und dem Stammtisch "Gaaßn Club" war gut gelaufen und daraus fasste man Mut für das Vorhaben, rekrutierte einen kleinen Kreis Veranstaltngserfahrener. "Mit der geistigen Arbeit ist es nicht getan. Wir wollten die Spezialisten aus den Vereinen dabei haben", schilderte Herbert Fleischmann - Norbert Wich, den Bautruppführer als Praktiker, Rainer Wich, den versierten Festkassier (FC), Organisationstalent Bernhard Härtel (TV), den "Schreiber" und Gemeindearchivar Horst Habermann (FC) und als Programmgestalter die in moderner Computertechnik fitten Theatergruppenmitglieder Manfred König und Stefan Motschenbacher. Peter Lutter (TV) ist stellvertretender Festleiter. Als unterstützende Kraft im Hintergrund wirkt Sabine Petschner, die den Internetauftritt der Ortschaft betreut und u.a. das Titelbild der kürzlich erschienenen Chronik gestaltete. '"Wir haben alle Vereine eingeladen, mitzuwirken, denn wir brauchen Helfer en massé", fährt Herbert Fleischmann fort. Der Ruf blieb nicht ungehört. Neben den schon erwähnten Vereinen haben weitere elf ihre Mitarbeit zugesichert - der Männergesangverein Cäcilia, der Katholische Frauenverein, die Dorfgemeinschaft Heimatbund, der Obst- und Gartenbauverein, die Blaskapelle Schwürbitz, die freiwillige Feuerwehr, die Zimmerstutzen Schützen Gesellschaft, die Taubenmarktfreunde, der RV Concordia, die Soldaten- und Reservistenkameradschaft und der Geflügelzuchtverein. Sollten die Festveranstaltungen von einem finanziellen Erfolg gekrönt sein, will man das Erwirtschaftete unter all diesen aufteilen. Doch bevor daran zu denken ist, galt es zunächst das Risiko abzusichern. Von der Gemeinde Michelau erhielt man sich bei einem ersten Vorstoß zu Beginn des vergangenen Jahres einen Korb. Zwar wurde dem rührigen Planungsteam Anerkennung gezollt, doch eine Finanzspritze blieb aufgrund der Haushaltslage versagt.

Den Mut nicht nehmen lassen

"Wir haben uns den Mut nicht nehmen lassen", betont Herbert Fleischmann. Um ein Startkapital zusammenzubekommen, gab jeder Verein 200 Euro. Damit konnte beispielsweise die Kurzchronik, die bei der Auftaktveranstaltung am 15. Januar der Öffentlichkeit präsentiert wurde,
vorfinanziert werden. Etwa die Hälfte der 1000 Exemplare dürfte schon verkauft sein, schätzt Fleischmann. Während auf die ersten Aufrufe alte Bilder zur Verfügung zu stellen, nur zögerliche Reaktionen kamen, scheinen die Aktivitäten um das Jubiläum inzwischen bei der Bevölkerung das Interesse an vergangene Zeiten verstärkt haben. 190 Leute kamen zur Vorstellung der Festschrift und Bilderschau. Bei der Jubiläums-veranstaltung am 12. März in der Turnhalle mit Chören und Blaskapelle sind unter anderem eine Filmvorführung über die 800-Jahr-Feier in neuer digitaler Qualität und eine kleine historische Ausstellung geplant. Bezirksheimatpfleger Günter Dippold wird zu einem Vortrag über die Ortsgeschichte im Oktober erwartet. Die größte Jubiläumsveranstaltung steht jedoch im Juni an. Drei Tage lang, vom 24. bis 26., wird gefeiert. Mit Zünftemarkt, kleinem Umzug, Dorfolympiade, Musik und Stimmung. Die historischen Gewänder werden von einem Kostümverleih besorgt. Wer sich zu diesem Anlass auch optisch gerne in 12. Jahrhundert zurückversetzen lassen möchte, sollte sein Interesse bekunden, denn die Bestellung ist noch nicht erfolgt. "Die Feinarbeiten gehen wir Stück für Stück an", schildert Herbert Fleischmann. Es gibt noch einige Ideen und Wünsche: etwa ein Konzert mit dem Spektakulum musicale im Herbst, oder eine Chronik in Buchform, irgendwann.
17 Sitzungen hat der Festausschuss schon gehalten, mit hunderten von E-Mails hielten sich die Mitglieder untereinander auf dem Laufenden. Viel Arbeit, aber auch viel Freude. Die Dorfgemeinschaft profitiert von dem Vorhaben, aus eigener Kraft etwas Schönes auf die Beine zu stellen, da ist sich der Festleiter jetzt sicher. "Es ist ein Ruck durch unsere Ortschaft gegangen."

 

Zur Auftaktveranstaltung am 15.01.2005 gab Julius Fischer in der Rolle des unvergessenen Dorforiginals "Dä Häfner" die Eröffnung der Feierlichkeiten bekannt. Er stellte die hervorragende Chronik "825 Jahre Schwürbitz" vor, welche binnen kurzer Zeit von Manfred König, Stefan Motschenbacher und Horst Habermann auf die Beine gestellt wurden.

 

Dieser Veranstaltung im Saal "Zum Hirschen" folgte ein Festabend am 12. März 2005 in der Turnhalle. Vorausgegangen war eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Unter Trommelwirbel zogen die Fahnen- und Vereinsabordnungen mit den Ehrengästen und Festausschussmitgliedern vom ehemaligen Rathaus hinauf zum Göritzenplateau, wo am Kriegerdenkmal der verstorbenen und gefallenen Schwürbitzer Bürger ehrend gedacht wurde. Zwei Mitglieder des Festausschusses trugen dabei ein Kranzgebinde. Die Freiwillige Feuerwehr Schwürbitz stellte gleichzeitig die Ehrenwache, mit eingebunden zwei Schwürbitzer Bundeswehrsoldaten. Im Beisein von Zweiten Bürgermeister Helmut Fischer mit Gemeinderäten erinnerte Festleiter Herbert Fleischmann an die Schicksale der Gefallen beider Weltkriege. Während der Kranzniederlegung erklangen Böllerschüsse von Mitgliedern der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Schwürbitz. Unter Leitung von Heribert Ritzel sang dabei der Männer-gesangverein „Cäcilia“ zwei Choräle.

Nach der Kranzniederlegung zogen die Beteiligten hinunter in die Ortschaft, wo dann anschließend in der geschmückten Turnhalle (die Festhalle war geschmackvoll hergerichtet, wobei ein besonderer Dank dem katholischen Frauenverein für die gelungene Ausschmückung galt) ein Festabend stattfand. Die Blaskapelle Schwürbitz unter Leitung von Holger Fischer stimmte dann mit Liedvorträgen zum Fest ein. Nach dem Motto „Bei uns in Schwürbitz erinnert man sich gern“ konnte Festleiter Herbert Fleischmann zum Festabend eine Reihe von Ehrengästen begrüßen. Namentlich galt sein herzliches Willkommen den beiden Ortsgeistlichen, Pfarrerin Lucia Ehrnsperger, Pfarrer Ireneusz Zorawski, Zweiten Bürgermeister Helmut Fischer mit seinen Gemeinderäten, sowie stellvertretenden Landrat Peter Riedel.

Weitere Grußworte wurden von der Festleitung vorgetragen. So trug stellvertretender Festleiter Peter Lutter ein Schreiben von Bundestagsabgeordneten Freiherr Theodor von Guttenberg vor. Es folgten weitere Grußworte von Landtagsabgeordneten Christian Meißner,
Landtagsabgeordneter Christa Steiger, Landrat Reinhard Leutner und weiteren verhinderten Ehrengästen vorgetragen.

Festleiter Herbert Fleischmann trug gleichzeitig ein Grußwort des verhinderten Ersten Bürgermeisters Fred Köhlerschmidt vor. Der Festleiter zeigte sich erfreut, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl in Schwürbitz zwischen Vereinen und Bürgern sehr gut demonstriert wird und vorzüglich klappt. Fleischmann dankte auch der Gemeinde Michelau, allen voran Zweiten Bürgermeister Helmut Fischer, für das Entgegenkommen (Turnhallennutzung und weiteren Hilfen durch den Gemeindebautrupp), allen engagierten Leuten im Festausschuss, sowie den helfenden Vereins-mitgliedern.

Auch Familienmitglieder, die sich in den letzten Wochen mit freiwilligen Arbeitsleistungen hervortaten. So besonders dem katholischen Frauenverein, allen voran Familie Bernhard und Adelgunde Stettner und Elisabeth Thierauf, die beispielgebend für die gesamte Ortschaft in vielen
Abend- und Nachtstunden viel, Bastelarbeiten für den Abend vornahmen. Er überreichte beiden Damen einen Blumenstrauß sowie Bernhard Stettner ein Präsent.

Grußworte entrichtete anschließend Zweiter Bürgermeister Helmut Fischer, der besonders den Gemeinschaftsgeist des Michelauer Ortsteiles Schwürbitz hervorhob. Fischer zeigt sich sehr beeindruckt und angetan, was der Festausschuss bisher auf die Beine gestellt hatte und wohl noch tun wird. Die Gemeinde Michelau sei sehr stolz darauf, wenn sich Ortsteile ihre Identität bewahren und derartige Feste durchziehen und somit die Kultur aufrechterhalten. Fischer zollte dem Festausschuss Respekt und Mut, sich an so ein großartiges Fest heranzuwagen. Der zweite Bürgermeister stellte gleichzeitig fest, dass seine Urgroßmutter Dorothea Weber in Schwürbitz geboren wurde und er somit eine kleine Identität von Schwürbitz habe. Fischer bezeichnete es beachtlich, dass Schwürbitz eine großartige Geschichte habe, angefangen vonzwei Kirchen über die Friedhöfe bis hin zu den und historischen Gebäuden. Seit der Eingemeindung habe Michelau bereits viel in Schwürbitz viel geschaffen, angefangen von der Feuerwehr, Kindergarten, Schule, Trainingsplatz und weiteren Projekten.

Stellvertretender Landrat Peter Riedel, der die Grüße von Reinhard Leutner übermittelte, zeigte sich über die Schwürbitzer Veranstaltung mit ihrer reichhaltigen Historie sehr angetan. Hier in Schwürbitz sei noch eine sehr eigenständige Ortschaft am Werk, die innerhalb der Großgemeinde Michelau noch sehr viel bewirkt. So liegt Schwürbitz am Main, wo ihn ein ganz besonderes Gefühl begleitet. Er selbst sei unmittelbar am Main Groß geworden und kennt all die Schönheiten und Gefahren (Hochwasser) dieses Flusses. Voller Stolz könne Schwürbitz auf seine Vergangenheit zurückblicken.

Grußworte entbot anschließend Pfarrer Ireneusz Zorawski. Er sprach von großen Ereignissen in der Ortsgeschichte, wobei besonders die 105-jährige Kirchengeschichte der Herz-Jesu Pfarrgemeinde einen wesentlichen Bestandteil der Ortsgeschichte darstellt. Der „Dom am Obermain“, die Herz-Jesu-Kirche setzt dabei der Ortschaft die Krone auf. Pfarrer Zorawski hob dabei vier Dinge besonders hervor: Glauben bewahren, Kultur pflegen, an der guten Tradition festhalten sowie die Geschichte an die Jüngeren weiter vermitteln.

Pfarrerin Lucia Ehrnsperger lobte das Engagement des Festausschusses bzw. der Bevölkerung. Sie sei dankbar, in so einem Ort wie Schwürbitz leben und auch mitwirken zu dürfen. Die Pfarrerin zeigte gleichzeitig auf, dass die evangelische Kirchengemeinde am 30. April zwei neue
Kirchenglocken bekommt, die dann am Pfingstfest das erste Mal in Schwürbitz läuten. Sie hoffe dann, dass sich alle Vereinsabordnungen mit Fahnen am Einzug mit beteiligen. Dies wurde ihr vom Festausschuss zugesichert. Anschließend trug der Gesangverein „Liedertafel“ Schwürbitz unter Leitung von Alexandra Kober zwei drei Liedvorträge(„Sanctus“ und „Singe sei stets in froher Runde“) vor. Es folgte Gabriele Freitag mit einem Heimatgedicht „Schwürbitz, einst und heute“, sowie „Schwürbitz in meiner Kindheit“.

Mit Spannung wurde dann der Filmrückblick „800 Jahre Schwürbitz“ mit einer „Hommage an Schwürbitz, seine Fachwerkhäuser und seine Alteingesessenen Familien“ erwartet bzw. verfolgt. Dazu gab Festausschussmitglied Manfred König aufschlussreiche Informationen. Der Film „800 Jahre Schwürbitz“ wurde seinerzeit von Wilfried Löffler gedreht. Ebenso fand der Filmbeitrag des Bayerischen Fernsehens aus dem Jahr 1992 viel Beachtung, wobei dazu Manfred König gekonnt durchs Programm führte. Sehr interessant war dabei auch der Filmbeitrag der Familie Gerhard Fischer. Nach einer Pause spielte die Blaskapelle Schwürbitz unter Leitung von Holger Fischer zu einem kleinen Standkonzert auf.

Festleiter Herbert Fleischmann dankte der Festleitung vom Jubiläumsjahr 1980, allen voran Festleiter Georg Vogel jun., dessen Stellvertreterin Marion Fleischmann, sowie dem damaligen und heutigen Schriftführer Horst Habermann, die vor 25 Jahren ebenso einen eindrucksvolles Fest über die Bühne gebracht hatten. Marion Fleischmann bekam dann einen Blumenstrauß und Georg Vogel jun. Ein Präsent überreicht. Festleiter Vogel erinnerte an die damaligen Festtage, wo ebenso engagierte Leute dabei waren. Schwürbitz, die „Perle am Obermain“ habe es immer verstanden, eindrucksvolle Feste und Jubiläen auf die Beine zu stellen, so Vogel.

Es folgte der Männergesangverein „Cäcilia“ Schwürbitz unter Leitung von Heribert Ritzel mit den eindrucksvollen Liedvorträgen „Was unseren Sinn beweget“ sowie „Freiheit, die ich meine“. Anschließend gab Protokollführer und Schriftführer Horst Habermann vom Festausschuss (er war bereits bei der 800 Jahr Feier als Schriftführer dabei) einen „Historischen Rückblick“. Habermann ließ dabei die Ortsgeschichte Schwürbitz kurz Revue passieren, wobei ein besonderer Dank Heimatforscher Heinrich Schrepfer sowie weiteren alten Schwürbitzern galt, die sich für die Geschichte einsetzten. Habermann trug dabei einige eindrucksvolle Anekdoten, die zum Schmunzeln anregten, vor. Viel Beifall bekam er dabei über die Feuerwehrschlacht von 1896 in Schwürbitz. Unter Leitung von Heribert Ritzel sang dann der katholische Kirchenchor Schwürbitz die Lieder „Ein Dörflein liegt im grünen Grund“ sowie „Keine Freude, keine Kohle“.

In humorvoller Weise stellte anschließend Stefan Motschenbacher die Jubiläumspräsente vor, die reißend Absatz fanden. Angeboten wurden neben der Jubiläumschronik ein Jubiläumsfilm „800 Jahre Schwürbitz“ auf DVD, eine Stofffigur „Der Oozünder“, Festkrawatten usw. VielBeifall bekam dabei Julius Fischer mit Huckelkorb und „Grüni“ Daniel Thiem, die in „Theatermanier“ zum Schmunzeln auftraten. Die Jubiläumsgegenstände gingen weg wie warme Semmeln.

Bevor Festleiter Herbert Fleischmann Dankesworte sprach, spielte nochmals die Blaskapelle Schwürbitz zum geselligen Beisammensein auf. Dankesworte fand Fleischmann zum Abschluss für alle freiwilligen Helfer und engagierten Festausschussmitglieder, allen voran dem Bedienungspersonal in historischen Kostümen, Festwirt Alois Stettner, dem kath. Frauenverein mit Adelgunde Stettner und Elisabeth Thierauf, Bernhard Stettner, allen Chorleitern, Gabi Freitag, Manfred König für die Technik, dem Kamerateam Stefan Fleischmann und Helmut Dumproff, Sabine Petschner für die Bemühungen im Internet www.schwuerbitz.net sowie weiteren Helfern, die im Hintergrund mit gearbeitet hatten.


Während des Osterkonzertes im April 2005 hatte die Blaskapelle Schwürbitz ein besonderes Geburtstagsgeschenk an ihren Heimatort: Ein "Gassenhauer" wurde neu aufgelegt. Dazu wandte man sich an einen schwäbischen Musikverlag, der wiederum einen Komponisten beauftragte, die Noten zu schreiben. Michael Kuhn heißt der zufällig ausgewählte gebürtige Wangener (Allgäu), der sich über den Auftrag riesig freute, kam dabei doch damals heraus, dass sein Urgroßvater ein Schwürbitzer war und aus der heute noch ansässigen Familie Thierauf stammte.

In einer kleinen Stadt irgendwo,
sehnt sich ein Madel nach mir,
das Madel und die Stadt irgendwo,
sind ja so weit von hier.
Es leuchten Abendsterne über diesem Städtchen,
darinnen träumt von mir ein zuckersüßes Mädchen.
Der gute Mond der weiß schon davon,
denn er ist mein Postillion,
wenn ich auch fern von Dir bin
mein Madel, ich bleibe Dir treu.

Was nützet mir die Stadt irgendwo,
wenn mir der Urlaub so fehlt,
wenn mir das Heimweh sowieso,
dazu die Sehnsucht quält.
Wo sind die Jugendjahre, wo das schöne Leben,
wer kann die Freude mir, den Frohsinn wieder geben.
Nur einen kleinen Wunsch hab ich noch, 
das ist ein Madel von Dir,
mein liebes Schwürbitz am Main,
du sollst meine Heimat sein.

 

In der Zeit vom 24. bis 26. Juni 2005 feierte Schwürbitz sein 825-jähriges Jubiläum. Bis dahin hatte der Festausschuß inzwischen über 27 Sitzungen und Zusammenkünfte (zum Teil mit den Ortsvereinen) abgehalten. Ebenso waren neben den Sitzungen, Terminen und Gesprächen außerdem über 6000 E-Mails zur Planung und Vorbereitung notwendig. In zahlreichen schlaflosen Nächten, manchmal auch Ärger, hatte man viel Positives und nun ein „tolles Fest“ auf die Beine gestellt. So war der Festausschuss bisher sehr fleißig und jedes Mitglied hat je nach Art und Aufgabe bisher enorm viel geleistet bzw. Freizeitopfer auf sich genommen. Zielsetzung war, im Jahr 2005 zahlreiche Veranstaltungen der Ortsvereine unter dem Motto „825 Jahre Schwürbitz“ durchzuführen.

 

"Das Fest der Superlative" 24. bis 26. Juni 2005

 

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Schwürbitzer am Freitag zum Bieranstich mit Ersten Bürgermeister Fred Köhlerschmidt und seinen Gemeinderäten sowie Festleiter Herbert Fleischmann mit seinen Festausschussmitgliedern. Nachdem das erste Fass Bier angezapft wurde, wünschten sich Festleiter Herbert Fleischmann und das Gemeindeoberhaupt ein gutes Gelingen. Viele Monate und Stunden der Vorbereitungen habe man nun hinter sich gebracht, nun liegt es an „Höherer Stelle“, damit sich viele Besucher bei herrlichem Wetter einfinden mögen.


Erster Bürgermeister Fred Köhlerschmidt hob an dieser Stelle das Engagement des Festausschusses sowie die Mithilfe aller Vereine und Bürger hervor, die hier noch echte Dorfgemeinschaft praktizieren und somit ein großes Fest ermöglich haben. Beeindruckend waren ja bisher auch die Auftaktveranstaltung am 15. Januar im Saal „Zum Hirschen“ sowie der Festabend am 12. März in der Turnhalle. Weitere Veranstaltungen von Ortsvereinen waren ganz auf die 825-Jahrfeier Abgestimmt. Es erfülle ihn mit Stolz, als Gemeindeoberhaupt nun mit dem ältesten Ortsteil der Gemeinde Michelau, der Ortschaft Schwürbitz, feiern zu können.

Festleiter Herbert Fleischmann zeigte sich mit seinem Team sehr zufrieden. Sein besonderer Dank galt nochmals dem früheren Festleiter Georg Vogel jun., der die 800 Jahrfeier ausgerichtet hatte und jetzt im Hintergrund mit half. Dank galt auch Gerhard Fischer, der sehr entgegenkommend wirkte und auch seinen „Unteren Fischerhof“ zum Fest zur Verfügung stellte. Fleischmann dankte auch den unmittelbaren Angrenzern, die viel Verständnis aufbrachten.

Als besondere Attraktion des Festes stellte Fleischmann dann den „Originalen Schwürbitzer Ozünder“, alias Jochen Weber vor.


Mit dem Auftritt der Kapelle „Neumond“ landete der Festausschuss „825 Jahre Schwürbitz am Main“ anlässlich seines Jubiläums am ersten Tag einen „Vollkracher“. Bereits am Freitagabend fanden sich annähernd cirka 1300 Gäste, vor allen Dingen jüngeren Semesters, amDorfbrunnenplatz zum Auftritt der Kapelle Neumond ein. Die Jugendlichen und Kids waren vom Auftritt ihrer Idole total begeistert und forderten immer wieder Zugabe. Immer wieder war das Maskottchen, der „Schwürbitzer Oozünder“, alias Jochen Weber, überall präsent und zugegen. Doch auch im romantischen Weinstadl im „Unteren Fischerhof vergnügten sich annähernd 200 Gäste mit Alleinunterhalter Peter Hofmann. Es wurde sogar das Tanzbein geschwungen. Der besondere Dank galt Hofbesitzer Gerhard Fischer für die Überlassung seines Anwesens. Schwürbitz bot seinen Gästen ein reichhaltiges Festprogramm.

Abwechslungsreich und bunt ging es am Samstag zu. Bereits in den frühen Morgenstunden fand im Schulhof und in der Schulstraße ein Kinderflohmarkt statt, der besonders von den Schulkindern mit ihren Eltern frequentiert wurde. Doch auch die Dorfolympiade mit Schulleitern Erwin Reus und den Schwürbitzer Lehrkräften sorgte für einen abwechslungsreichen Nachmittag. Unter der Leitung von Daniel Thiem und Stefan Motschenbacher wurden spannende Spiele und diverse Disziplinen durchgeführt und die Kinder hatten ihren Spass. Ob nun bei der Ballziehwand, dem Teppichlaufen, dem Schubkarrenfahren mit Luftballons, dem Meerschweinchenrennen oder der Hüpfburg, Sfür Spannung und Unterhaltung war bestens gesorgt. Anschließend fand eine Siegerehrung mit Daniel Thiem, Manfred König und Stefan Motschenbacher statt, wobei jeweils Preise verteilt wurden. Schhulleiter Erwin Reus dankte allen Akteuren sowie dem Veranstalter für den einfallsreichen Nachmittag. Er zeigte sich über die verschiedenen Spiele seiner Schüler erfreut, wobei natürlich auch die Disziplin nicht zu kurz kam.


Während des abwechslungsreichen Nachmittags wurden die zahlreichen Gäste am Dorfbrunnen jeweils von Schwürbitzer Hobbymusikern musikalisch unterhalten. So traten jeweils im stündlichen Wechsel die Kirchenband „Himmelwärts“, Alleinunterhalter Bernhold Schuberth mit
seinem Sänger Herbert Fleischmann (alias Festleiter), Gerd Backert, Helmut Bach mit seinen beiden Oldies, sowie Jasmin und Julia als „Faithless“ auf. Dann kam späten Nachmittag die „kalte Dusch“, nachdem starker Regen mit Gewitter einzog. Doch die Schwürbitzer ließen sich nicht entmutigen, denn die altbekannte Tanzkapelle „Melodas“ sorgte für weitere Stimmung und Unterhaltung. Doch auch im Weinstadl am „Unteren Fischerhof“ fand ein reger Betrieb statt. Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt, zumal am Abend „Sau am Spies“ serviert wurde. Kaffee und Kuchen wurden bereits am Nachmittag angeboten. Zahlreiche fleißige Hände aus den einzelnen Vereinen sorgten für einen reibungslosen Festablauf.

„Sprachlos, fassungslos, grandios“, immer wieder hörte man es aus allen Ecken, einfach fabelhaft, was da der Festausschuss „825 Jahre Schwürbitz am Main“ auf die Beine gestellt hat. Immer wieder klatschten die zahlreichen Gäste Beifall und zollten Anerkennung anlässlich des
großartigen Festzuges am Sonntagnachmittag in Schwürbitz.

Wurde bereits am Freitagabend mit der Kapelle „Neumond“ sowie am Samstagabend mit der Tanzkapelle „Melodas“ von absoluten Höhepunkten der825-Jahrfeier gesprochen, so erfuhr der Festsonntag eine weitere Seigerung. Bereits am frühen Morgen fand ab Zunftbaum eine Kirchenparade mit den beiden Bürgermeister Fred Köhlerschmidt und Helmut Fischer, den Gemeinderäten, den Festausschussmitgliedern sowie allen Vereinen mit Fahnenabordnungen unter der musikalischen Umrahmung der Blaskapelle Schwürbitz statt. Gleichzeitig ertönten Böllerschüsse der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Schwürbitz. Anschließend wurde am Dorfbrunnenplatz ein ökumenischer Wortgottesdienst mit den beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Ireneusz Zorawski und Pfarrerin Lucia Ehrnsperger abgehalten. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Blaskapelle Schwürbitz unter Leitung von Oswald Kremer.
Eingangs spielte die Blaskapelle das Lied „Alles meinem Gott zu ehren“. Pfarrerin Lucia Ehrnsperger hob in ihrer Begrüßungsansprache die gut funktionierende Dorfgemeinschaft in Schwürbitz hervor, der wohl auch von Gottes Liebe und Güte getragen wird, nachdem Gott immer bei
Veranstaltungen und Festen mit einbezogen wird. Der besondere Gruß galt neben den Gemeindevertretern besonders den beiden Abgeordneten Guttenberg und Meisner. Möge Jesus Christus seine Liebe mit uns teilen und unser Herz erneuern, so Pfarrerin Ehrnsperger.
Nach einem weiteren Lied „Nun danket alle Gott“ trug Manfred König eine Lesung vor. Pfarrer Ireneusz Zorawski hob in seiner Predigt hervor, dass ein Ort nicht nur eine geographische Fläche hat, die aus Gebäuden besteht, sondern ein Ort als Stück Heimat gilt, wo Menschen leben, die ihre eigene Geschichte schreiben. Diese Menschen brauchen Wohnungen, Geschäfte, eine Schule, einen Kindergarten, auch Gastwirtschaften und Kirchen. Die Ortschaft braucht auch ein gutes Vereinsleben, wo sich ihre Menschen in Geselligkeit zusammenfinden und sie ihre Begabungen dort weitergeben können. Alle Vereine haben eines gemeinsam, denn sie haben eine Heimat. Heimat bieten auch die Schwürbitzer Kirchen. Alle Ortsvereine sind Bestandteil einer lebendigen Kirche. Für das Leben untereinander brauchen die Menschen eine gute Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen. Wie die alten Schwürbitzer ihre Gebäude auf einen festen Felsen gebaut haben, so haben sie auch ihr Leben und ihren Glauben auf ein festes Fundament gebaut. Und dieses Fundament ist Jesus Christus. Dieses Erbe, der christliche Glaube, wodurch das Dorf Schwürbitz entstanden ist, haben die Schwürbitzer von ihren Vorfahren seit 825 Jahren übertragen bekommen, so Pfarrer Zorawski. Anschließend trugen verschiedene Festausschussmitglieder Fürbitten vor. Nach einem weiteren Lied „Lobe den Herren“ dankte Festleiter Herbert Fleischmann zunächst beiden Geistlichen für den beeindruckenden ökumenischen Wortgottesdienst. Es gehört in Schwürbitz bereits zu einer langen Tradition, den Haupttag eines jeden Festes mit einem gemeinsamen Gottesdienst beider Konfessionen zu beginnen.

In diesem Zusammenhang dankte Fleischmann besonders Mesner Matthias Motschenbacher mit seinem Mini-Team, der Blaskapelle, der Feuerwehr für die Absicherung der Straßen, den Böllerschützen der Schützengesellschaft, sowie allen Mitwirkenden während des Gottesdienstes. Ein dickes Lob galt neben den Festausschussmitgliedern allen Vereinen und Bürgern, die während der drei Tage zusammen halfen und ein großartiges Fest ermöglichten. Ein ganz besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang Sabine Petschner, die mit viel Liebe, Fleiß, Ausdauer und Engagement während der Festtage auf ihrer Homepage www.schwuerbitz.net über alles berichtete und somit der Öffentlichkeit in aller Welt alle Informationen zugänglich machte. Fleischmann zeigte sich ebenso erfreut, dass neben den beiden Bürgermeistern Fred Köhlerschmidt und Helmut Fischer mit Gemeinderäten auch die beiden Abgeordneten, MdB Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg und MdL Christian Meisner dem Gottesdienst
beiwohnten. Zum Schlusslied „Großer Gott wir loben Dich“, vorgetragen von der Blaskapelle, ertönten Böllerschüsse der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Schwürbitz. Zugleich erklangen feierlich alle Glocken der beiden Kirchen. Die Glocken erklangen zusätzlich am Samstag und
Sonntag jeweils eine Viertelstunde um die Mittagszeit. Grußworte entbot dann MdB Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg. Er zeigte sich vom historischen Dorfbrunnenbereich mit seinen Fränkischen Häusern sehr angetan. Ihm gefiel auch der beeindruckende Gottesdienst mit beiden Ortsgeistlichen. So ein gewaltiges Fest bleibt immer in bester Erinnerung.

 

 

Anschließend kündigte Festausschussmitglied Stefan Motschenbacher bunt gekleidete „Schwürbitzer Burgfräuleins“ an, die nun einzeln an die Vereinsfahnen folgender Vereine Erinnerungsbänder hefteten: Theatergruppe, KAB, Turnverein, Fußballclub, ZimmerstutzenSchützengesellschaft, Soldatenkameradschaft, Radfahrverein Concordia, Feuerwehr, Männergesangverein „Cäcilia“ sowie Obst- und Gartenbauverein. Das Fahnenmeer mit den Burgfräuleins stellte ein farbenprächtiges Gesamtbild am historischen Dorfbrunnenplatz dar.

Danach spielte die Blaskapelle Schwürbitz zum Frühschoppenkonzert auf. Wiederum gab es am Mittag ein schmackhaftes Mittagessen, wobei der besondere Dank allen Köchinnen und Arbeitskräften galt. In der Schulstraße/Erhard-Vogel-Straße stellte sich am Nachmittag ein gewaltiger Festumzug auf. Dabei traten viele Akteure in „Historischen Gewändern bzw. Kostümen“ auf. Vorne weg marschierten die beiden Originale, der „Schwörbetze Oozünder“ alias Jochen Weber und „Gemaadiener Häfner“, alias Julius Fischer. In der Reihenfolge nahmen folgende Zünfte in Historischen Gewändern wie folgt teil: Burgfräuleinchen, Landsknechte, Bürgerwehr, Kutsche mit Ehrengästen, Ganherren (dargestellt vom Festausschuss), Landesfürsten (dargestellt von den drei Bürgermeistern mit Gemeinderäten), Feuerwehr, Blaskapelle, Flößer, Korbmacher/ Korbhändler, Müller/Bäcker, Schmied, Landvolk, Holzhacker, Land- und Marktfrauen, Hausfrauen, Kinderwagen, Musikanten, Bauernweiber, Töpfer, Maurer/Steinmetze. Auch die Schneyer Traktorfreunde waren mit einigen Bulldogs vertreten. Unter viel Beifall des Festausschusses und der Burgfräuleins liefen dannalle Festumzugsteilnehmer am historischen Dorfbrunnenplatz ein. Dabei säumte eine „große Menschenflut“ den Dorfplatz bzw. Unteren Fischerhof. Festleiter Herbert Fleischmann dankte nochmals allen Mitwirkenden und Teilnehmern. Er verteilte an die Prominenz Erinnerungsgeschenke.


MdL Christa Steiger sprach Grußworte und zeigte sich vom grandiosen Festumzug in Schwürbitz sehr beeindruckt. Die nötige Kulisse sorgte zudem für einen unvergessenen Tag. Anerkennung und Lob sprach dann Erster Bürgermeister Fred Köhlerschmidt dem Festausschuss bzw. den Schwürbitzer Ortsvereinen aus. Schwürbitz habe „Einmaliges“ geleistet. Darauf könne die Gemeinde Michelau sehr stolz sein. Die 825-Jahrfeier“ wird als unvergessenes Erlebnis in die Ortsgeschichte eingehen, so das Gemeindeoberhaupt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dann am Nachmittag die Überraschungskapelle „Bienahäusla“. Viel zu bestaunen und zu besichtigen gab es dann auch im „Unteren Fischerhof“, wo sich folgende Zünfte darstellten: Zimmerer, Schreiner, Imker, Angler, Jäger, Metzger, Brauer/Büttner, Geflügelzüchter (sie ließen vorher Tauben fliegen), Nachtwächter, Kunstmaler und weitere Zünfte.

 

 

Es wurde sogar echtes „Schwörbertze Hausbier“angeboten. Für die Kinder hatte der Kindergarten ein Programm parat. Ebenso wurden Märchengeschichten erzählt. Historische Maschinen waren im „Hölleinshof“ (Besitzer Helmut Bach) zu bestaunen. So originale alte historische Traktoren von Otto Schnapp (Marktgraitz) und Ludwig Höppel (Lettenreuth), die früher mal in Schwürbitz beheimatet waren und auch Ortsgeschichte schrieben. Am landwirtschaftlichen Hof von Reinhold Bauer in der Höringgasse stellte sich jeweils das Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr mit alter Technik vor. Überall war fürs leibliche Wohl gesorgt. An dieser Stelle dankte der Festausschuss stellvertretend für die vielen freiwilligen Helfer besonders „Hobbyköchin“ Annelinde Russwurm (schmackhafte Küche bzw. Mittagsessen), Hobbymetzger Roland Braun (Sau am Spieß) und Festwirt Alois Stettner. Spezialitäten gab es wiederum im Weinstadl (Unterer Fischerhof). Am Abend sorgte die Kapelle „Frankenpop“ für Stimmung und Unterhaltung.


„Dorfbrunnenplatz in Flammen“ war dann am Abend als Abschlussattraktion angesagt. Schwürbitz, bzw. der Festausschuss boten den Schwürbitzern und zahlreichen Gästen ein gewaltiges Festprogramm, dass noch lange Zeit in bester Erinnerung bleiben wird.

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