8. Mai 1927 - Einweihung der evangelischen Kirche

Scherenschnitt von Pfr. Heinrich Bock

 

"So wollen wir denn ausziehen vom Betsaal und einziehen in unser neues Gotteshaus",

sprach Seelsorger Heinrich Bock am 1. Mai 1927 zu seinen Gläubigen, um am 8. Mai mit seiner ganzen Kirchengemeinde und vielen Gläubigen aus der näheren und weiteren Umgebung das Fest der Einweihnung zu feiern, die Oberkirchenrat Dr. Prieser
vornahm. Sämtliche Vereine, Gemeinderat, Kirchenverwaltung, Bürgermeister sowie der Seelsorger der kath. Pfarrgemeinde Kuratus Dück, nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Die Glocken, welche am 30.3.1927 eingeholt und am 4.4.1927 zum ersten mal ertönten, trugen die Inschriften "Gott zur Ehr, den Gefallenen zum Gedächtnis" - "Sei dem Herrn geweiht, in ernster Zeit". "Der Glocke Erz, rühr an das Herz, in Freud und
Schmerz". Der Weltkrieg 1939-1945 griff mit eiserner Hand zu und so mußten 1942 auch diese Glocken für den mörderischen Krieg geopfert werden. Aber der Opfermut und das Vertrauen der evangelischen Gemeindemitglieder überwand auch diesen Schmerz und so konnten im Jahre 1951 wieder neue Glocken beschafft werden.

 



GESCHICHTSBUCH

© copyright 2008 schwuerbitz.net
Design by: schwuerbitz.net