2001 - 70 Jahre Kindergarten St. Josef

 

Man schrieb das Jahr 1931, die Herz-Jesu Kirche war gerade mal 32 Jahre alt und hatte nach den Priestern, Kuratus Georg Krümmer, Kuratus Karl Schüler, Kuratus Johann Dück, Kuratus Konrad Schrepfer, nun mit Kuratus Matthias Zeltinger bereits den fünften Ortspfarrer, derspäter aus der Kuratie Schwürbitz eine Pfarrei machte. Das Wort Kindergarten kannte man in Schwürbitz bisher nicht.
Pfarrer Zeltinger setzte für damalige Verhältnisse Maßstäbe in Schwürbitz. Nach großen Bemühungen und Überwindung vieler Schwierigkeiten, in Schwürbitz eine Schwesternstation sowie einen Kindergarten zu errichten, gelang dies Hochw. Pfarrer Matthias Zeltinger

Ein armes baufälliges Häuschen stand der kath. Schule in Schwürbitz gegenüber. Unwillkürlich wurde man beim Anblick desselben an den Kindermärchenhimmel erinnert. An einem schmierigen Fenster, das zum Teil verhängt war mit verrußten Vorhängen, hatte ein ruppiges
Katzenvieh Ein- und Ausgang. Zu diesem Zwecke war das Oberlicht immer eine Spalte geöffnet. Zeitweilig huschten aus einer farblosen, verwitterten Seitentüre ein altes grauhaariges, hageres Männlein oder gleichgestelltes Weiblein. Ihr Ziel war meist ein unweit der Behausung stehendes Bretterhäuschen. Fast zwei Jahre war der Marktzeulner Schulschwester die Gelegenheit geboten, das märchenhafte Treiben um dieses Schulnachbarhaus Nr. 177 zu beobachten. Die Schwester wohnte im Schwesternhaus Marktzeuln. Jede Woche war für sie einige Stunden die kath. Schule ihr Pflichtkreis. Nun auf einmal, es war im Juli 1931, machten sich Arbeiter am gebrechlichen Haus zu schaffen. Der Märchenbereich Nr. 177 sollte scheinbar dem kulturellen Zeitalter ähnlich gemacht werden. Von Woche zu Woche wurde dies mehr und mehr ihrer Überzeugung. Das wichtige Nebengebäude war verschwunden und durch einen Hausvorsprung ersetzt worden. Der Bretterverschlag vor dem ehemaligen Haupteingang war verschwunden. Die geheimnisville Seitentüre wurde zum Hauptportal befördert. Davor befanden sich neugemauerte Steintreppen. Ein kleiner Balkon wurde Schmuck der Eingangsfront.

In wenigen Wochen stand ein schmuckes Wohnhaus anstelle des phantastischen Märchenhauses. Das Haus der Geschwister Wagner Nr. 177 war zu einer Schwesternwohnung umgestaltet worden! Und am 9. September 1931 zogen 4 Schwestern in Schwürbitz ein.
Nach der feierlichen Begrüßung am Rathaus und einer Segensandacht in der Kirche überreichte Hochw. H. Pfarrer Zeltinger der neuen Oberin des Schwesternkonvents den Hausschlüssel. Und so heißt es in der Chronik weiter: Nun alleine, zusammengetragen aus den vier Winden, suchte man sich erst dem Namen nach kennen zu lernen. Jede den besten Willen, in gegenseitiger Schwesterlixchkeit, nun ein Segen zu sein für groß und klein, arm und reich, gut und bös in der Gemeinde Schwürbitz.

Es waren:
Schwester Blasia, Oberin, zuletzt Marktzeuln,
Schwester Bertella, Krankenschwester, zuletzt Erlangen,
Schwester Maria Angela, zuletzt Marktzeuln,
Schwester Flora, Kinderschwester aus dem Mutterhaus.

Schon am ersten Morgen meldete sich Arbeit für das Wirken der Krankenschwestern. Es folgt das Kennenlernen des Ortes in Schwürbitz und Neuensee. Kinder und Greise wollten bald mit Namen gekanntsein. Um den Entfernungen leichter gewachsen zu sein, stand bald ein Fahrrad zur Verfügung und die Schwester übte eisern dies ihr noch ungewohnte Gefährt, verfolgt von neugierigen Blicken aus den Fesntern. Und als sie es schon längst konnte und dann doch dem Glatteis nicht gewachsen war, da fand sie der „Roten Heiner“ und hob ihr auch das Fahrrad auf und stellte es an einem Baum ab. Aber – so sagte er zu seiner Frau, als sie ihn fragte, ob er die Schwester auch aufgehoben habe: „Ich vergreif`mich doch nicht an einer geheiligten Person!“ Die gute Schwester ist schon von selbst wieder auf die Beine gekommen.

Am 29. September 1931 wurde der Kindergarten in einem Raum des Anwesens der Gärtnerei Rauch eröffnet – Herr Georg Rauch hatte den Raum auf seine Kosten errichtet - . Das an Armut gewöhnte Schwürbitzer Volk konnte von diesem notdürftigen Eindruck nicht abgeschreckt werden. Hochw. H. Pfarrer Zeltinger eröffnete das Heim der Kleinen durch ein paar herzliche Worte an die Mütter mit ihren Kindern. Die kleine, freundliche Gestalt der Schwester Flora bemühte sich, die Kleinen zu gewinnen und ihre Furcht zu verscheuchen. Langsam verschwanden die Mütter, eine nach der anderen. Oh, welch ein Geschrei, welch ein Jammern, da die Kleinen ihre Mütter vermissen mußten. Doch der lieben Schwester, die mit allerlei Naschereien ausgestattet war, gelang es bald, die Kinder durch Liebe, Scherz und allerlei Künste zu fesseln, so daß sie ihren Schmerz vergaßen Und schon nach wenigen Tagen fühlten sich die Kinder bei ihrer Schwester geborgen und daheim. Bald wurde auch der Raum wohnlicher ausgestaltet mit Korbstühlchen und kleinen Tischchen. Das Arbeitsmaterial nahm ein Schrank auf, und ein altes Tafelklavier unterstützte die Schwester bei Lied und Spiel. Spielzeug bot eine Abwechslung und Unterhaltung und der geräumige Hausflur verwandelte sich in eine kindertümliche Garderobe.

Die Kinder wurden immer mehr. Die Klötzchenbänkchen kommen wieder zu Ehren. Siebzig bis achtzig Kinder waren es durchschnittlich, die die kleine Schwester mit einem Mädchen als Hilfskraft ständig zu betreuen hatte. Jeden Tag stampften die Kinder, geführt von ihrer Schwester, die Dorfstraße entlang zum Kindergarten und von dort wieder zurück ins Elternhaus. Manches nette Kinderlied wurde auf dem Weg gesungen. Und Eltern und Kinder freuten sich, wenn die Kleinen in ihrer drolligen Art alljährlich zu Weihnachten und zu Ostern auf der Bühne im großen Saal Rauch ihre Künste vorführten. Ein dichtbesetzter Saal, strahlende Augen und ein oft nicht endenwollender Beifall bewiesen, daß die Kinderschwester mit ihren Kleinen sich einen Platz im Herzen des Schwürbitzer Volkes erobert hatte. Jedes Jahr beschenkte auch das liebe Christkind die lieben Kleionen des Dorfes. Es gab viel Nützliches für die zum Teil armen Kinder, doch auch Spielzeug und Süßigkeiten. Ein Ereignis war es auch, wenn St. Nikolaus im Kindergarten einkehrte. Mahnend und warnend, lobend und aufmunternd ging der große ehrwürdige Bischof durch die Reihen der lieben Kinder. Eifrig beteten, sangen und spielten sie, und die Augen glänzten, wenn dann die Nüsse, die Äpfel und die Süßigkeiten erschienen. Auch der Osterhase war für die Kleinen ein besonderes Freudenfest. Schien die liebe Sonne, dann wurden mit glühenden Wangen die Nester im Freien gesucht. Bei all`diesen Kinderfeuten fehlte nie der Hochw. H. Pfarrer, dem die Kinder mit besonderer Zutraulichkeit und Liebe begegneten Es gab kein Lied, kein Ereignis, auch keinen Schuldigen, den der Herr Pfarrer nicht wissen mußte. Vater, Mutter, Bruder, Schwester, ja auch das Tun und Walten der Schwester wurden dem hochwürdigen Kindervater vorgeführt.-
Furcht gab es da keine, außer es mußten die kleinen Sünder auch einmal die strengen großen Augen und den drohenden Finger sehen.

In ein paar Jahren waren die kleinen Trabanten mit den Korbstühlchen fertig geworden. Mit Unterstützung des Caritasverbandes wurden diese durch feste Holzstühlchen ersetzt. Ein praktischer, schöner Beschäftigungsschrank zierte inzwischen den Kindergarten und eine Schwanenschaukel wurde zur besonderen Belustigung der Kinder. Für die Allerkleinsten standen zwanzig Liegestühle bereit, auf denen das gewohnte Mittagsschläfchen gehalten wurde.

Zweimal in der Woche, in den Abendstunden, verwandelte sich der Kindergarten in eine Handarbeitsschule für Frauen, Mütter und junge Mädchen. Flicken, Stricken, Stopfen, Nähen, Schneidern und Sticken wurden hier gelernt. Mangelnde häusliche Handarbeitskenntnisse wurden hier erweitert und nachgeholt. Einmal in der Woche erschienen fleißige, hochherzige Mädchen und Frauen, um für die Kirche Wäsche
auszubessern, zu erneurern, umzumodeln und dergleichen mehr. Scherz, Humor und munteres Geplauder kamen dabei auch auf ihre Rechnung. Neben dem Unterricht an den nah und fern gelegenen Volksschulen war dies die Aufgabe der Handarbeitsschwester Maria Angela. Ihr war auch die Sorge für den Kirchenschmuck, für die Paramente und die Kirchenwäsche anvertraut. Manches war hier notwendig. Es hieß mit der Zeit zu geizen und vorteilhaft zu wirtschaften.

Im Jahr 1934 sorgte der edle Wohltäter „Vater Rauch“ dafür, daß die noch unausgebaute Hälfte, dem Kindergarten gegenüber, für eine Handarbeitsschule zurechtgerichtet wurde“. Im Jahr 1936 erhält das Schwesternhaus eine neue Gestalt. Es wird zur Straße hin erweitert. Drei Wohnräume, zwei Speicherräume und zwei Kellerräume kommen hinzu.

Am 1. Mai 1939 werden durch behördlichen Beschluß Kindergarten und Handarbeitsschule aufgelöst. Es hilft kein Einspruch. Und so bleiben die Kinder nun sich selbst überlassen, da die Eltern nur sehr wenig Zeit für ihre Kinder aufbringen können. Die Räume in der Gärtnerei aber werden zu Wohnungen umgestaltet. Erst nach dem Krieg kann die Kindergartenarbeit wieder neu beginnen. Am 10. August 1945 kommen in Schwürbitz drei neue Schwestern. Schwester Oberin Reginalda, Krankenschwester Gloriosa und Kindergartenschwester Munditia. Und die bisherigen Schwestern verlassen am gleichen Tag Schwürbitz. Der Wechsel wurde den Schwestern lange nachgetragen. Ein neuer Anfang ist es, doch was für einer! Jetzt wird kurzerhand die Bühne im Saal Rauch mit Brettern verschlagen und dient so während des Winters als Kindergarten. In der Faschingszeit ist oft samstags und sonntags Tanz; da müssen dann die Schwestern am Montag in aller Frühe den Saal säubern und lüften, bevor die Kindergartenarbeit beginnen kann. Ein unhaltbarer Zustand. Schwester Munditia verläßt Schwürbitz und Schwester Miriam tritt an ihre Stelle. Auch sie will im Saal unter solchen Umständen keinen Kindergarten mehr halten. Deshalb wird auf Drängen des Hochw. H. Pfarrers und der Kirchenverwaltung das größte Zimmer des Schwesternhauses – später kommt noch ein Zimmer dazu – für den Kindergarten zur Verfügung gestellt. Freilich, mehr als fünfzig Kinder können so nicht betreut werden. Obstgarten, Wäscheplatz und die schöne Göritze werden zum Tummelplatz für die Kinder. Schwester Miriam kommt aus den Exerzitien nicht mehr zurück. Für sie übernimmt Schwester Amantia die Arbeit.

Im Jahr 1948 kommt Hochw. H. Pfarrer Pankraz Bäuerlein, der am liebsten sofort einen Kindergarten gebaut hätte. Da war nun wirklich einmal Geld da, doch jetzt bekam man nichts dafür. Währungsreform! Ein neuer Kindergarten, er blieb ein schöner Traum!

Im Jahre 1950 beantragten die Schwestern den Bau einer Unterstellhalle für die Kinder im Sommer. Und nun wird endlich der Bau eines Kindergartens beschlossen. Doch die Arbeitslosigkeit der Korbmacher läßt den Kindergarten aus dem Stadium der Planung nicht herauskommen. Auch 1951 wird es mit dem Bauen noch nichts. Und im Juli muß der Kindergarten zum ersten Mal für vier Wochen geschlossen werden, Schwester Amantia – sie ist magenkrank, ist dies ein Wunder? – braucht unbedingt eine Erholung. 1952 muß die gute Schwester für 7 Wochen ins Krankenhaus nach Nürnberg, da muß denn der Kindergarten geschlossen bleiben. Auf Drängen der Leute und den Kleinen zu lieb springen Schwester Reginalda und Schwester Crescentia ein und halten 4 Wochen lang nachmittags Kindergarten.

Eifrig wird jetzt Theater gespielt und gesammelt für einen neuen Kindergarten. Es geht vorwärts. Kreisbaumeister Ruff fertigt den Plan und 1953 beginnt man endlich mit dem Bauen. Am 19. Mai 1953 wird der Grundstein gelegt, das Richtfest ist am 9. Juni, und am 1. Adventssonntag, am 29. November 1953, wird der neue Kindergarten durch den Caritasdirektor der Ezdiözese Bamberg, Msgr. Kröner, eingeweiht. Am Montag nach dem 2. Adventssonntag beginnt dann die Kindergartenarbeit im neuen Kindergarten. 1954 wird der Hof des Kindergartens gerichtet. Die Schwester bekommt in Fräulein Thekla Zeller eine Kindergartenhilfe, hat sie jetzt doch ca. 80 Kinder zu betreuen. Nach 1 ½ Jahren Dienst in Kindergarten tritt an die Stelle von Fräulein Zeller Erika Zethner. Im Jahr 1956 muß Schwester Amantia für 8 Wochen ins Krankenhaus, und an ihre Stelle tritt Schwester Wittburga. Im Jahre 1958 und in den kommenden Jahren wird die Kindergartenhilfe jeweils durch ein Mädchen aus der 8. Klasse ersetzt, zuletzt durch die jetzige Frau Marianne Klemenz, die heute als erfahrene Kinderpflegerin ihren Dienst seit über drei Jahrzehnten leistet. 1963 wird Schwester Wittburga für die Auslandsmission bestimmt und durch Schwester Ruthardis ersetzt Im Kindergarten half damals Fräulein Ursula Fischer. Für Schwester Ruthardis kommt am 1. April 1970 Schwester Fabiola aus München. „Anfangs“, so heißt es in der Chronik, „meinte sie, sie wäre in den April geschickt worden, und das Eingewöhnen fiel ihr sehr schwer, da sie in München doch andere Verhältnisse gewöhnt war. Aber die Kinderzahl – etwa 70 – ließ ihr gar keine Zeit zum Zurückdenken. Bald waren Schwester und Kinder aneinander gewöhnt und hatten sich lieb gewonnen. Jedes Jahr wurde ein Sommerfest mit der ganzen Einwohnerschaft und mit der Blaskapelle veranstaltet. Der Schwester standen außer der schon genannten Frau Marianne Klemenz noch Frau Elisabeth Prediger und später Frau Christa Schließmann zur Seite. Zum Jahresende 1981 ging eine segensreiche Zeit mit den Niederbronner Schwestern zu Ende. Sie waren 50 Jahre in Schwürbitz. Die Schwesternstation wurde aufgelöst. Schwester Michaela und Schwester Fabiola gingen in den verdienten Ruhestand. Frau Christa Schließmannwurde nun die Kindergartenleiterin.

Als im Sommer des Jahres 1977 durch die Regierung von Oberfranken und das Landratsamt Lichtenfels für den „alten Kindergarten“ die staatliche Anerkennug in Frage gestellt wurde, konnte niemand ahnen, was dies für Folgen nach sich ziehen sollte. Gefordert wurde zum damaligen Zeitpunkt die Errichtung eines Anbaues und die Sanierung des bestehenden Gebäudes. Mit diesen Gegebenheitenben ging man daran, die dafür anfallenden Kosten zu ermitteln, die eine Höhe von annähernd 700.000 DM erreichten. Bei einer gemeinsamen Besprechung mit dem Direktor des Diözesan-Caritasverbandes H. Monsignore Walter Schirmer, wurde zum ersten Mal der Gedanke laut, doch zu überlegen, ob man mit diesem finanziell sehr hohem Aufwand nicht ebensogut ein neues Gebäude errichtenkönnte, zumal die Grundstücksfrage keine Schwierigkeiten bereiten würde. Die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat erwärmten sich sehr schnell für diese Idee und waren der Meinung, man sollte dies realisieren.

Die Planungsgemeinschaft Roland Osswald und Dipl.-Ing. Herbert Fleischmann erstellten einen Entwurf. Dabei war zu berücksichtigen, die Ansicht der Kirche,ins Maintal sichtbar, nicht zu verbauen. Die Planungskosten beliefen sich auf 1 Mill. DM. Es sollten später 2 Mill. Kosten werden. Nach langer Vorbereitung wurde schließlich der neue Kindergartern St. Josef in Angriff genommen. Anfang August 1980 begann man das Baugelände vorzubereiten und am Dienstag, den 2. September 1980 gab Pfarrer Ansgar Drost mit dem ersten Spatenstich das Zeichen des Baubeginns. Am Ostermontag, den 20. April 1981 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Richtfest konnte bereits am 13. Mai 1981 gefeiert werden. So konnte am 17. Juni 1982 nach erfolgreicher Bauphase der neue Kindergarten St. Josef (im 51. Jahr des Bestehens) mit Pfarrzentrum durch Prälat Hans Wunder neu eingeweiht werden. Es zeichneten die Planer Roland Osswald und Herbert Fleischmann. Es war eine gewaltige Leistung der Schwürbitzer Pfarrgemeinde, allen voran von Hochw. H.Pfarrer Ansgar Drost,und den Leuten um Kirchenpfleger Adam Motschenbacher und Pfarrgmeinderatsvorsitzenden Matthias Motschenbacher.

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