Fronleichnam in Schwürbitz
Hoch lebt die Fronleichnamsprozession in Schwürbitz.Seit vielen Jahren pflegt die Böllergruppe der Zimmerstutzen Schützen Gesellschaft Schwürbitz, den Brauchtum des Böllern zur Fronleichnamsprozession. Vor dem 2. Weltkrieg wurde bei allen festlichen Anlässen (wie Fronleichnam, Flurprozession, Hochzeiten, Vereinsfeiern usw.) mit dem Böller des Kriegervereins geschossen. Dies unterblieb dann allerdings während des Krieges und war nicht mehr zulässig. Der erste Böller nach dem Krieg, war am 30.11.1951 anlässlich der Hochzeit von Georg Vogel jr. und seiner Frau Margarete, zu hören. Bedient wurde damals der Böller von Johann Lorenz, genannt der "Eckartshan". Seine Nachfolger an der Kanone waren die nächsten Jahre Josef Weihermüller und später dann auch das Schwürbitzer Dorforiginal Johann Fischer, der "Haifner" und zuletzt Georg Kraus, der bis zum Verkauf des "Böllera" durch den Kriegerverein das Böllerschießen betrieb. Bis zum Jahre 1967 war es Fredi Schuberth der nun während der Prozession an den einzelnen Altären mit Flintenschüssen salutierte. Das Salutschießen wurde dann eingestellt und geriet etwas in Vergessenheit. Zusammen mit dem früher in Schwürbitzer wirkenden Pfarrer Ansgar Drost entstand die Idee der Brauchtumspflege neu, und konnte auch sofort in die Tat umgesetzt werden. Die frühere Einzelschießerlaubnis die jedes Jahr neu beantragt werden musste ist inzwischen in einer für den Verein allgemeingültigen Erlaubnis beinhaltet.

