1180 - Sworbs sub monte corze

 

Im Jahre 1180 gab Bischof Otto II. dem Kloster Langheim einen Platz am Fuße des Berges "Gorz" zur Errichtung einer Mühle mit dem dazugehörigen Hofraum. Der gleiche Bischof aus dem Hause der damals am Obermain wirkenden Grafen von Andechs-Meranien hatte in jenen Jahren soeben Hochstadt, das neben Trieb wichtigster Stützpunkt des Juraklosters im Maintal werden sollte, in den Besitz der "grauen Gewänder" gebracht, die damit reichlich Anbaufläche für Getreide, jedoch weit und breit keine Mühle ihr eigen nennen konnten.
Man suchte deshalb nach einem geeigneten Standort für eine Klostermühle und fand sie kurz nach dem Zusammenfluß von Main und Rodach. Dort, wo der noch eben noch stürmisch drängende Main plötzlich umdreht und in dieselbe Richtugn marschiert aus der er soeben kam, um dann trotzdem wieder in einem besinnlichen Bogen in die westliche Richtung einschwenkt.
Hier hat der es plötzlich sehr eilig der Main und hier darf ein Mühlrad ihn für die nächsten 500 Jahre antreiben.
Die allererste Ansiedlung war also eine Klostermühle auf dem heutigen Anwesen der Familie Rainer Wich in der Michelauer Straße. 
Der Main also war es, dem Schwürbitz sein Dasein verdankt!


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