Gesucht wird nach dem Originalkopf der Nepomukstatue

Der Kulturverein „Förderung Kulturgut Schwürbitz am Main“ sieht eine Instandsetzung der altehrwürdigen Nepomukstatue am Anwesen der Familie Fredi und Anni Schuberth, Schwürbitz, Michelauer Straße 14, vor. Die im Jahre 1742 geschaffene Sandsteinfigur hat allerdings keinen originalen Kopf mehr, so die Nachforschungen. Kürzlich fand eine Besichtigung mit Verantwortlichen des Amtes für Denkmalschutz, des Landratsamtes, dem Grundstücksbesitzer Fredi Schuberth sowie Ersten Vorsitzenden Herbert Fleischmann statt.

 


Wie Grundstücksbesitzer Fred Schuberth mitteilt, sprach sein verstorbener Vater Baptist Schuberth immer davon, dass der echte Kopf aus dem Jahre 1742 beschädigt und abhanden gekommen sei. Dabei klingt die Geschichte nachdenklich. Einer der damaligen Jugendlichen, der den Hl. Nepomuk angesprungen und dabei den Kopf mit den Händen umklammert und somit abgeschlagen hätte, war dann sein ganzes Leben von einer „Heißerlichkeit“ geplagt.
Eigentlich unheimlich“, so Fredi Schuberth, doch nach der Erzählung des Vaters eine Wahrheitsgeschichte. Wo damals der echte Kopf hingekommen sei, kann leider nicht mehr festgestellt werden.

Es gilt also nun ein Aufruf an die Bevölkerung, ob vielleicht bekannt sei, wo der echte Kopf sich noch befinden könnte. Der jetzige Kopf wurde dann vor mehr als 100 Jahren von Steinmetzen, die die Herz-Jesu Kirche bauten, neu geschaffen, allerdings nur mit einem einfachen Kopf. So werde der Kulturverein nach jeweiligen Angeboten bemüht sein, entweder den jetzigen Kopf restaurieren oder eine Schutzschicht aufbringen zu lassen. Eine Kostenfrage bzw. Überlegung steht auch noch für einen neuen Kopf, allerdings einen echten Nepomuk, an. Denn der jetzige Kopf stellt wohl einen „Schwürbitzer“ dar, nicht den Hl. Nepomuk Weitere Gespräche und Planungen stehen noch aus, so Erster Vorsitzender Herbert Fleischmann.


hh


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