Seelsorgebereich funktioniert und harmoniert sehr gut

Sitzung der Gremien des Seelsorgebereichs „Steinach-Rodach-Main“

Der katholische Seelsorgebereich „Steinach-Rodach-Main“ funktioniert und harmoniert zwischen den einzelnen Pfarreien und Kirchenstiftungen Schneckenlohe, Marktgraitz, Redwitz, Hochstadt, Marktzeuln, Lettenreuth, Schwürbitz, Neuensee und Michelau sehr gut zusammen.
So der Eindruck anlässlich der letzten gemeinsamen Versammlung im Marktzeulner Pfarrheim in der vergangenen Woche, wo Seelsorgeleiter, Geistlicher Rat, Pfarrer Wolfgang Scherbel neben den einzelnen kirchlichen Vertretern aus Kirchenrat und Pfarrgemeindrat besonders Kaplan Martin Ninaparampil, Diakon Günther Preis und Religionslehrer i. K. mit Gemeindeauftrag, Otto Schneider, begrüßen konnte.


Bei einem Schriftwort erinnert Pfarrer Scherbel zunächst an das Fest des Hl. Josef.
Der Geistliche trug dann eine kleine Schriftlesung vor, wo man in den 10 Geboten auch die Weisheit und die Einsamkeit hervorheben kann.
So wolle man in dieser Stunde in Gottes Wort hineinhören.
Anschließend gedachte die Versammlung des kürzlich verstorbenen langjährigen Marktzeulner Kirchenpflegers Georg Hotzelt.
Von sämtlichen Organisten im Seelsorgebereich wurden die Telefonnummern in den Pfarrbüros zusammengetragen, damit die einzelnen Pfarreien je nach Bedarf auf Organisten zugreifen können, falls mal in einer Pfarrei ein Orgelspieler ausfällt.
Kirchenpfleger Stefan Fleischmann, Schwürbitz, wollte nochmals Einzelheiten vom Gebäudekonzept geklärt wissen. Insgesamt sind 24,95 % beinhaltet.
Religionslehrer i. K. Otto Schneider schlug vor, einen gemeinsamen Kalender im Seelsorgebereich zu erstellen. Dabei soll in 365 Tagen je ein Bibelspruch enthalten sein, wo sich dann Personen aus den Pfarreien mit Texten und Kommentaren eintragen können. Zudem sollen Bilder aus den Pfarreien (besondere Merkmale, wie Gebäude, Kirchen, Marteln, Ansichten usw.) mit eingearbeitet werden.
Pfarrgemeindratsvorsitzender Julius Fischer, Lettenreuth, erkannte dabei, einzelne Vorgaben der Pfarreien, wo auch Gläubige über ihrem Glauben was berichten können.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Horst Habermann, Schwürbitz, wird in den nächsten Wochen eine Bilderauswahl zusammenstellen. Der Kalender soll gleichzeitig ein Zeichen der Gemeinsamkeit darstellen. Somit also 365 Bibeltexte mit Kommentaren und einzelnen Bildern. Dabei können die Personen auch über ihren Glauben berichten und somit ein Zeichen setzen. Die Bibeltexte sollen dann anteilsmäßig an die Katholikenzahlen er einzelnen Pfarreien verteilt werden. Kirchenpfleger Stefan Fleischmann, Schwürbitz, stellte in diesem Fall fest, dass beispielsweise für die Größenordnung der Pfarrei Schwürbitz cirka 60 Personen in Frage kämen. Dabei sollen Texte und Themen vorgegeben werden. Man könne auch Texte herausgeben, in einer Art von Lostrommel, wo dann die einzelnen Personen aus den einzelnen  Pfarreien zugreifen können, so Fleischmann.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Horst Habermann konnte sich auch vorstellen, evangelische Christen aus Michelau bzw. aus seinem Schwürbitzer Bekanntenkreis (in Vereinen, Kulturverein usw.) mit einzubeziehen, was ebenso von der Versammlung begrüßt wurde.
Man wolle auf jeden Fall diesen Kalender angehen und ausprobieren, so Otto Schneider.
Der Vorschlag eines gemeinsamen Bittganges wurde von Pfarrer Scherbel angedacht, ob dies in der Praxis möglich sei.
Allgemein wurde jedoch erklärt, dass die einzelnen Pfarreien bereits ihre eigenen Bittgänge haben und bereits „von Pfarrei zu Pfarrei“ Prozessionen abhalten.
Dieses Thema soll dennoch in den einzelnen Pfarrgremien diskutiert werden.
Im Seelsorgebereich greifen in Zukunft auch Schulveränderungen, wobei Michelau und Redwitz eine besondere Bedeutung bekommt.
Otto Schneider gab bekannt, dass Frau Fath die neue Schulbeauftragte im Dekanat sei.
In den unteren Schulen arbeiten beispielsweise dann auch Marktzeuln und Hochstadt zusammen.
Eine „Nachmittagsträgerschaft“ wird bereits in der evangelischen Kirche Michelau praktiziert.
Das Umfeld wird sich verändern und es werden sogar Vereine mit in die Schulen gehen und etwas anbieten. Man wolle auch im Seelsorgebereich darauf ein Auge richten.
Ideen und Vorschläge sind jederzeit willkommen.
Hinsichtlich gemeinsamer Aktionen gab Pfarrgemeinderatsvorsitzender Horst Habermann, Schwürbitz, bekannt, dass er für die Pfarrei Herz-Jesu bereits eine Oberammergau-Fahrt für die Passionsspiele über dem bewährten Omnibusunternehmen Gutgesell, Schney (die Pfarrei war bereits im Jahr 2000 in Oberammergau mit Gutgesell in Oberammergau präsent und sehr zufrieden) organisieren werde.
Das Pfarrbüro Schwürbitz nimmt bereits jetzt Anmeldungen entgegen, nachdem wohl die Karten schnell vergriffen sind.
Darüber hinaus wird Gutgesell auf Kreisebene diese 2-Tagesfahrt anbieten (6. und 7. August 2010).
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Kießling, Marktzeuln, signalisierte ebenso Bereitschaft, eine Busfahrt des Seelsorgebereiches zu organisieren, nachdem er immer selbst den Bus von Gehringer fährt.
Man wird abwarten, was im Seelsorgebereich für Interessen vorhanden sind und die Sache beobachten.
Dekanatsratsvorsitzender Burkhard Fath, Redwitz,  schlug vor, wenn möglich, im Seelsorgebereich ein gemeinsames Fest abzuhalten.
Vorschläge sollen eingebracht werden.
Doch dies wird wohl im Hinblick auf die Vielzahl von Veranstaltungen und Festen nicht ganz einfach sein.
Dennoch wolle man die Sache in den Pfarreien diskutieren.
Die drei Pfarrbüros in Schwürbitz, Marktzeuln und Marktgraitz sollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Gemeinsam wird ja bereits der Pfarrbrief erstellt.
Sollte mal eine Sekretärin ausfallen, könne man sich vorstellen, dass eine andere Sekretärin dort aushilft bzw. die Büroräume Computer usw. kennen lernt.
Ein gegenseitiger Austausch unter den Pfarrsekretärinnen soll erfolgen.
Darüber hinaus sollte auch die Erreichbarkeit der Geistlichen bei Notfällen usw. besser gesichert sein (beispielsweise Telefonanrufbeantworter verweist auf die weiteren Pfarrbüros usw.). Georg Zethner, Hochstadt, wollte wissen, ob denn auch „Laien“ Versehgänge machen dürfen, falls kein Geistlicher vorhanden ist. Doch oft sind die Angehörigen im Telefongespräch schon zufrieden, wenn die Pfarrsekretärin den Fall aufnimmt und auf den nächsten Tagen verweist, wenn der Geistlich da ist, so Pfarrsekretärin Reinhilde Schardt, Schwürbitz.
Nach Meinung von Pfarrer Scherbel werden sich die drei Pfarrsekretärinnen Reinhilde Schardt (Schwürbitz), Regina Kohmann-Jahreis (Marktgraitz) und Waltraud Kießling (Marktzeuln) nach Ostern austauschen und einen Besuch in den jeweiligen Pfarrbüros antreten.
Der nächste Pfarrbrief ist bereits wieder gelungen. Pfarrer Wolfgang Scherbel dankte Horst Habermann, der bereits ein weiteres Bild, diesmal den „Auferstandenen aus der Herz-Jesu Kirche Schwürbitz“ zur Verfügung stellte. In den nächsten Pfarrbriefen sollen dann der Hl. Heinrich (Laurentiuskirche Lettenreuth) zu Pfingsten und dann später der Hl. Otto aus Schneckenlohe abgelichtet werden.
Kirchenpfleger Christoph Hofmann, Neuensee, gab bekannt, dass die Kirchenstiftung Neuensee  am 8. Juni 2008 100-jährigen Geburtstag der Maria-Königin Kirche Neuensee feiert. Dazu sind alle Anwesenden eingeladen.
Um Organistennachwuchs soll in den einzelnen Pfarreien geworben werden, nachdem Domorganist Markus Willinger (verantwortlich für Kirchenmusik in der Erzdiözese Bamberg) die jeweiligen Ausbildungen vornimmt.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Helmut Kießling, Marktzeuln, gab bekannt, dass am Samstag, den 10 Mai 2008 die Dekanatswallfahrt nach Wendling stattfindet. Anmeldungen sind bereits im Umlauf.
Pfarrer Michael Schüpferling, der seit 1. März 2008 neuer Dekan im Kreis Lichtenfels ist, wird am Ostermontag um 18 Uhr in der Pfarrkirche in Marktgraitz eingeführt.
Dazu sind ebenso alle Mitglieder und Gläubigen des Seelsorgebereiches eingeladen.
Die nächste Sitzung des Seelsorgebereiches findet am Mittwoch, den 1. Oktober 2008 um 19.30 Uhr im Pfarrheim Lettenreuth statt.
Das Seelsorgeteam trifft sich bereits am 9. April 2008.
hh

 


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