Theater-Show-Fasching 2010

Im Saal des Gasthauses „Zum Hirschen“ wurde volles Programm bis in die frühen Morgenstunden geboten.
Die Bühne war ein Saloon mit alten Gewehren, Sattel, Whiskyflaschen und Kakteen. Der Saal war aussen mit Marterpfählen geschmückt und unter der Decke wurde ein feines Netz gespannt auf dem hunderte von Luftballons verteilt waren. Den Auftakt zum bunten Showreigen bildete ein buntes Potpourri verschiedener Songs aus und vom Wilden Westen zu dem nicht weniger als 14 Akteure mit ihren „wilden Steckenpferden“ das Publikum glauben machten der Wilde Westen beginnt wirklich gleich hinter Schwürbitz.

Gleich nach dieser Einführung wurde der 5-er Rat, der aus Josef Lutter, Jochen Höppel, Julius Fischer , Herbert Sünkel und dem Vorsitzenden Manfred König bestand in sein Amt eingesetzt und konnte auch gleich die erste Anmoderation übernehmen: Funkenmariechen Melissa Freitag war auch dieses Jahr wieder mit einem traditionell artistischen Funkenmariechen tanz dabei. Jeder Auftritt wurde von Sabine Wich und Ulla Engelmann begleitet, die alle Akteure auf die Bühne und wieder herunter brachten, sowie die Orden verliehen.

Ein Überraschungsgast kam in diesem Jahr extra aus Berlin angereist: Cindy aus Marzahn, hervorragend in Szene gesetzt von Stefan Motschenbacher.

Ein alter Bekannter an neuer Position fand den Weg auf die Bühne. Erwin, der Musiker der seit etlichen Jahren mit seinem Bandkollegen Jürgen die Theatergruppe im Fasching mit Musik begleitet kam mit seiner Bauchrednerpuppe Coco und hatte ganz die Lacher auf seiner Seite.

Anschließend folgte das von allen Gästen wieder heißersehnte Zwiegespräch von Gabriele Freitag und Andrea Appel das in diesem Jahr im Wartezimmer eines Arztes stattfand und mit gezielten Spitzen in Richtung politischer Gemeinde für zahlreiche Lachsalven sorgte, leider merkten die beiden erst ganz zum Schluss, dass heute keine Sprechstunde ist.

bei jeder Faschingsveranstaltung ist die Büttenrede. Diese wird wie schon seit Jahren von Herbert Sünkel in bester Weise vorgetragen. Als Chirurg erörterte er diesmal wie die heutige Medizin arbeitet.

Auch in diesem Jahr wieder dabei: der traditionelle Kneipensketch mit Norbert Wich, Stefan Ehrsam und Rüdiger Pohl. Derbe Gags wie sie eben in einer Kneipe vorkommen wurden auf Kosten der Frauen zum besten gegeben. Damit das „starke“ Geschlecht allerdings nicht die Oberhand gewinnt rettete die Ehefrau einer der Gäste, Heike Fischer, die Ehre der Frauen und gab den dreien kräftig Kontra.

Um 24 Uhr und somit pünktlich zum Valentinstag kamen drei Rosenkavaliere und gaben die drei Tenöre zum besten. Markus Dumproff und Stefan Motschenbacher begleiteten Herbert Sünkel der sich für die Damen regelrecht beim Singen „verbog“ . Alle drei gingen dann durch den Saal und verteilten an alle Damen Rosen.

Den Abschluss des offiziellen Teiles bildete die Männertanzgruppe Chicken McBetty 1390, 7 begnadete Männerkörper die von Waldtraut Schramm choreografiert wurden, brachten den Saal als „rosa Cowboys“ zum kochen. Erst nach 2 Zugaben durften die Cowboys sich wieder von der Bühne herunter begeben und mit der von Herbert Sünkel angeführten Polonaise wieder unter das bunte Tanzvolk mischen.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde danach noch getanzt und geschunkelt. Ein fester Bestandteil im Schwürbitzer Faschingsleben ist der Theater- Show Fasching, dies zeigt auch der Zuspruch der trotz vieler ähnlicher Veranstaltungen im Umkreis ungebrochen ist.
Text & Fotos: Rüdiger Pohl