Josef  Lutter erneut zum Vorsitzenden gewählt

Josef Lutter und Matthias Dümlein führen den ältesten Verein der Gemeinde Michelau, den Männergesangverein Cäcilia 1856 e.V. Schwürbitz, weiterhin als Vorsitzende ins 155. Vereinsjahr.
Traditionsgemäß fand am Tag vor Dreikönig die 154. Generalversammlung der Cäcilia im „Sängerstübla“  (frühere ev. Volksschule) statt.
Neben den Neuwahlen stand nochmals das abgelaufene Jahr im Vordergrund.
Absoluter Höhepunkt und ein besonderes Hightlight war dabei der Auftritt beim Adventssingen in Wien, wo
92 Chöre aus der ganzen Welt teilnahmen (aus Bayern allein nur Schwürbitz). Maintalgruppenvorsitzende Hildegard Weberpals, die an der Wienfahrt teilnahm, war voll des Lobes über den Auftritt der Schwürbitzer.
Im Rahmen der 154. Hauptversammlung zeigte sich Erster Vorsitzender Josef Lutter erfreut, dass der älteste Verein von Schwürbitz bzw. der Gesamtgemeinde Michelau wiederum einige Höhepunkte setzen konnte.
Lutter sprach von einem ereignisreichen Sängerjahr, wo übers Jahr verteilt einiges bewegt wurde.
Der besondere Dank galt all seinen Vorstandskollegen sowie besonders Dirigent Heribert Ritzel, die wiederum sehr engagiert gewirkt hatten.
Mit dem Lied „Brüder, reicht die Hand zum Bunde“ wurde am Dienstag der Zusammenhalt im Männergesangverein demonstriert.
Nach einem Totengedenken hob Erster Vorsitzender Josef Lutter in seinem Bericht die Höhepunkte des Vereinsjahres hervor.
Die Cäcilia konnte wiederum im abgelaufenen Jahr den Leistungsstand nicht nur halten, sondern verbessern.
Lutter zeigte sich erfreut, dass neue Sänger gekommen sind.
So wurden im abgelaufenen Jahr 36 Singstunden (Chorproben), vier Ausschusssitzungen und verschiedene   Versammlungen  abgehalten.
Ebenso wurden Gratulationen und Ständchen registriert. Bei weiteren gesellschaftlichen Veranstaltungen
war man präsent.
Einen positiven Eindruck machte der Traditionsverein bei verschiedenen Auftritten, so zweimal beim Kurkonzert auf der Seebühne in Bad Staffelstein sowie beim Adventssingen in Wien.
Ebenso wurden Sängerfeste besucht.
Doch auch der eigene Weinabend, sowie der Auftritt am Weihnachtsmarkt brachten gute Kritik ein.
Dank der guten Arbeit des staatlich geprüften Dirigenten Heribert Ritzel konnte sich erneut das Leistungsniveau im Umkreis sehen lassen.
Lutter gab bekannt, dass der Verein 126 Mitglieder habe, wobei 25 aktiv singen, bei 74 Passiven und 27 Ehrenmitgliedern.
Dirigent Heribert Ritzel sprach vom erfolgreichsten Vereinsjahr in der 154-jährigen Vereinsgeschichte.
Dabei brachte der Chor absoluter Höchstleistungen.
Vor allen Dingen stand die Disziplin und Kameradschaft an erster Stelle.
Diesen „guten Geist von Wien“ wolle man mitnehmen in die nächsten Jahre.
Durch die Mitwirkung von neuen Sängern sei die Cäcilia für die Zukunft sehr gut aufgestellt, so Heribert Ritzel.
Der Chorleiter streifte weitere Einzelheiten der 5-tägigen Wienfahrt, wo seine Leute einige Male glänzten.
Er sei stolz darauf, dass in der Sängergruppe Maintal mit Kassier Max Bittruf, Pressewart Horst Habermann und mit ihm als Chorleiter gleichzeitig drei „Cäcilianer“ vertreten sind. 
Weitere  Auftritte, Veranstaltungen usw. zeigte er auf.
Die Cäcilia wurde „gefordert“ und hat alle Mitglieder, Gäste und Musikliebhaber begeistert.
Der Schwürbitzer Chor hat weiterhin gute Perspektiven
Diesbezüglich war der Zusammenhalt besonders lobenswert.
Ritzel zeigte sich voller Stolz, so einen prächtigen Chor leiten zu können.
Er sei auch sehr stolz auf den Männergesangverein Cäcilia.
Aus dem Erfolg des abgelaufenen Jahres sollten alle „gestärkt“ ins Jahr 2010 blicken, so Dirigent Heribert Ritzel.
Umfangreich fiel auch der Jahresbericht des Schriftführers Reinhard Höppel aus.
Höppel hob besonders die letzte Generalversammlung (die 153.), die einzelnen Auftritte, verschiedene Gratulationen bei Mitgliedern, die Teilnahme bei anderen Vereinen mit Jubiläen, sowie weitere musikalische Auftritte hervor. Besonderer Höhepunkt war der Auftritt in Wien, wo Höppel einige Details teilweise in humorvoller Weise vortrug.
Der Schriftführer lobte die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft, insbesondere den „staatlich geprüften“ Dirigenten Heribert Ritzel, der den Chor auf höchstem Niveau hält und somit seine Handschrift trägt.
Kassier Max Bittruf (seit mehr als drei Jahrzehnten, 36 Jahre, hat er dieses Amt inne) berichtete über die Finanzen.
Das Geldvermögen wurde erneut gut angelegt und durch die Veranstaltungen konnte ein Gewinn erwirtschaftet werden.
Natürlich lagen die Ausgaben durch die 5-tägige Wienfahrt (dabei wurde jeweils ein Zuschuss vom Verein geleistet) diesmal höher.
All die Anstrengungen im letzten Jahr haben sich für den Verein gelohnt.
Ein besonderer Dank galt den Spendern.
Kassier Max Bittruf sprach von einer freundlichen Bilanz.
Kassenprüfer Werner Hümmer lobte die vorbildliche Finanzbuchhaltung von Bittruf, der nun bereits im 36. Jahr die Kassengeschäfte führt.
Zweiter Vorsitzender Matthias Dümlein bedankte sich besonders beim Ersten Vorsitzenden Josef Lutter für dessen Engagement.
Dieser hat zusammen mit Dirigenten Heribert Ritzel sowie weiteren Vorstandsmitgliedern viel geleistet und zum Wohle des Traditionsvereins beigetragen.
Dümlein gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß die „Cäcilia“ auch in den nächsten Jahren auf höchstem Niveau weiter geführt wird.
Die Zusammenarbeit mit allen Sängern war sehr gut.
Wahlausschussvorsitzender Georg Vogel dankte der gesamten Vorstandschaft und den einzelnen Mitgliedern, die die Vereinsfahne hoch hielten. Die Cäcilia stehe auf guten Füssen. Er zeigte sich erfreut, dass sich neue Sänger angemeldet hätten.
Der besondere Dank galt dem unermüdlichen Chorleiter Heribert Ritzel, der bereits seit dem 125-jährigen Jubiläum den Verein führt (vorher war bereits dessen Vater Robert Ritzel als erfolgreicher Dirigent tätig).
Vogel teilte gleichzeitig mit, dass er nach 64 Jahren Wirken in verschiedenen Ämtern des Vereins für den Ausschuss nicht mehr zur Verfügung stehe. Ebenso stehe Anton Lutter (er stand auch in der Vergangenheit in verschiedenen Funktionen im Vorstand) aus Altersgründen für den Ausschuss nicht mehr zur Verfügung.

 

Unter dem Wahlausschuss von Georg Vogel, Werner Hümmer, Siegfried Vockentänzer und Manfred Klemenz  wurden die Neuwahlen wie folgt durchgeführt:

Erster Vorsitzender Josef  Lutter,
Zweiter Vorsitzender Matthias Dümlein,
Schriftführer Reinhard Höppel,
Kassier Max Bittruf,
Ausschuss Adolf Lutter, Hermann Mook, Klaus Güthlein, Werner Hümmer, Hans Weberpals, Manfred Klemenz, Manfred Höppel, Siegfried Vockentänzer,
Vereinsdiener und Notenwart Hermann Mook,
Fahnensektion Reinhard Höppel, Klaus Güthlein, Manfred Klemenz, Ersatzmann Adolf Lutter, Manfred Höppel,
Kassenprüfer Manfred Klemenz und Werner Hümmer.
Dirigent Heribert Ritzel und Pressewart Horst Habermann sind automatisch im Verein dabei.

Vorsitzender Josef Lutter dankte für das Vertrauen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, auf gute Unterstützung aus den eigenen Reihen bauen zu können.
Er werde sich viel Mühe geben, den ältesten Traditionsverein weiter so engagiert zu führen wie all seine Vorgänger.
Der neue Sänger „Bieno“ aus Michelau zeigte sich über die herzliche Aufnahme in Schwürbitz erfreut. 
Er war von der Wienfahrt und den Zusammenhalt der Cäcilia sehr beeindruckt.
Kassier Max Bittruf schlug vor, alljährlich einen Tagesausflug, möglichst in die Fränkische Weingegend, durchzuführen. Damit werde sich der Ausschuss befassen.
Oswald Bauer gab einige Details zur Vereinssatzung bekannt, wie er es aus seiner Blaskapelle kenne.
Bauer lobte den Männergesangverein für den gelungenen Auftritt in Wien, was sicherlich einen besonderen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte darstellt.
Im Ratshaus Wien trat der Chor mit 21 Leuten vor 1500 Zuhörern auf.
Sicherlich ein einmaliges Erlebnis für alle.
Chorleiter Heribert Ritzel lud gleichzeitig zu einem gemütlichen Abend bzw. Treffen aller Wienfahrer am Freitag, den 15. Januar 2010 um 19.00 Uhr ins Sängerstübla (Bilderschau usw.) ein. Natürlich sind weitere Interessenten eingeladen. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt.
Im gemütlichen Beisammensein wurde anschließend nach spendierten Fässern Bier und einer fränkischen Brotzeit die „Dreikönigsstärke“ angetrunken.


Text & Fotos: Horst Habermann

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